Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Bericht: China soll Entwicklungsländern insgeheim Kredite gewährt haben

© AP Photo / Eugene HoshikoYuan-Banknoten (Symbolbild)
Yuan-Banknoten (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.04.2021
Abonnieren
China soll einem Expertenbericht zufolge Entwicklungsländern Kredite zu geheim gehaltenen Konditionen gewährt haben. Das habe andere Gläubiger benachteiligt und China Vorteile verschafft, schreibt die „Financial Times“ unter Berufung auf das Dokument.
„Ein solches Herangehen kann Anstrengungen zur Senkung der Verbindlichkeiten von Staaten mit niedrigen Einnahmen untergraben“, behaupten die Autoren.

100 Kreditverträge analysiert

Dem Blatt zufolge hatten die Experten 100 Verträge unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass mehrere davon vertrauliche Artikel enthielten. Dadurch seien andere Kreditgeber nicht im Stande gewesen, sich über die wahre finanzielle Lage der Kreditnehmer zu informieren, hieß es.
Die Urheber des Berichts stellten fest, dass mehrere Vertragsbedingungen die Innen- und die Außenpolitik der betroffenen Länder beeinflusst hätten. Zudem verpflichteten chinesische Banken die Kreditnehmer, ihre aus den Anleihen resultierenden Verbindlichkeiten von den Umschuldungslisten des Pariser Clubs der Gläubigerländer zu streichen.
China ist derzeit der größte souveräne Gläubiger für Entwicklungsländer.
Das Treffen des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi - SNA, 1920, 30.03.2021
„Eine sehr ähnliche Sprache“: Borrell warnt vor Annäherung zwischen Russland und China

Globale Schulden auf Rekordhoch

Vorläufigen Berechnungen zufolge verzeichneten die globalen Schulden 2020 im Jahresvergleich einen Anstieg um 24 Billionen auf die rekordverdächtige Summe von 281 Billionen US-Dollar. Das ist um etwa 250 Prozent mehr, als die globale Wirtschaft selbst. Finanzexperten zufolge dürften die weltweiten Verbindlichkeiten in eineinhalb Jahren auf 300 Billionen US-Dollar weiter anwachsen.
Fast die Hälfte der oben genannten 24 Billionen entfiel auf die führenden Wirtschaften (USA, Japan, Euro-Zone, Großbritannien und Südkorea).
Sind Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Wir auch! Werden Sie SNA-Follower auf Telegram, Twitter oder Facebook! Für visuelle Inhalte abonnieren Sie SNA bei Instagram und YouTube!
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала