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„Geplante Provokation“: Ausländische Kriegsschiffe in Nord-Stream-2-Baugebiet gesichtet

© REUTERS / OLIVER DENZERRussischesh Rohrlegeschiff "Fortuna" (Archiv)
Russischesh Rohrlegeschiff Fortuna (Archiv) - SNA, 1920, 01.04.2021
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Der Betreiber des Gaspipelineprojekts Nord Stream 2 meldet zunehmende Aktivitäten ausländischer Kriegsschiffe und Flugzeuge im Baugebiet der Ostseepipeline. Es handelt sich dabei laut einer Mitteilung der „Nord Stream 2 AG“ unter anderem um ein unbekanntes U-Boot sowie ein Kriegsschiff der polnischen Marine.
Ein unbekanntes U-Boot ist Angaben zufolge am 28. März 2021 in der Sicherheitszone des Verlegeschiffs „Fortuna“ gesichtet worden.
„Die Ankerleinen von ‚Fortuna‘ befinden sich in einer Entfernung von mehr als einer Meile, daher könnten die Aktivitäten des U-Bootes das gesamte Ankerpositionierungssystem des Rohrverlegungskahns lahmlegen und zu einer Beschädigung der Pipeline führen“, erklärte der Projektbetreiber.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am folgenden Tag. Diesmal kreiste ein Kriegschiff der polnischen Marine um „Fortuna“ herum.
Dem Betreiber zufolge erscheinen auch zivile Schiffe im Nord-Stream-2-Baugebiet. Sie verletzten die Sicherheitszone, nähern sich dem Verlegeschiff gefährlich an und reagieren nicht auf die Anfragen der Besatzung. So drang am 22. Februar ein polnisches Fischereifahrzeug in das Arbeitsgebiet in der Nähe der dänischen Insel Bornholm ein und musste von „Fortuna“ zurückgedrängt werden.
Russisches Rohrlegeschiff Akademik Cherskiy im Hafen Mukran auf der Insel Rügen (Archiv) - SNA, 1920, 30.03.2021
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„Es geht offensichtlich um geplante und vorbereitete Provokationen, bei denen sowohl Fischereifahrzeuge als auch Kriegsschiffe, U-Boote und Flugzeuge eingesetzt werden, mit dem Ziel, die Umsetzung des Wirtschaftsprojekts zu verhindern. Das ist wohl ein bislang beispielloser Fall in der Geschichte“, heißt es in der Mitteilung der „Nord Stream 2 AG“.

Nord Stream 2

Das Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau von zwei Strängen einer Gaspipeline mit einer Gesamtleistung von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr, die von Russland über die Ostsee nach Deutschland transportiert werden sollen. Die Gaspipeline ist bereits zu mehr als 90 Prozent fertig. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates des russischen Gaskonzerns Gazprom, Viktor Subkow, teilte in der vergangenen Woche mit, dass die Ostseepipeline im laufenden Jahr fertiggebaut werde.
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