Schusswechsel mit Polizei in Moskauer Vorort: Leiche von vermutlichem Täter nach Brand entdeckt

© SNA / Максим Блинов / Zur BilddatenbankEin Rentner in Moskauer Vorort Mytischtschi lieferte sich Schusswechsel mit der Polizei. Bei dem Sondereinsatz kam es zu einem Brand im Haus des 61-Jährigen
Ein Rentner in Moskauer Vorort Mytischtschi lieferte sich Schusswechsel mit der Polizei. Bei dem Sondereinsatz kam es  zu einem Brand im Haus des 61-Jährigen - SNA, 1920, 31.03.2021
Die Leiche des Rentners, der sich am Vortag im Moskauer Vorort Mytischtschi in seinem Haus verschanzt und sich einen Schusswechsel mit der Polizei geliefert hatte, ist in seinem ausgebrannten Haus entdeckt worden. Dies berichtete eine Quelle in den Strafverfolgungsbehörden gegenüber SNA.
„Die Details des Todes sind noch nicht bekannt“, fügte die Quelle hinzu.
Nach Angaben der Rettungsdienste ist die Leiche durch das Feuer stark beschädigt worden, sodass eine DNA-Analyse zur Identifizierung erforderlich sei.
Polizeiberichten zufolge waren am Dienstagmorgen Sicherheitskräfte bei einem Einfamilienhaus im Moskauer Vorort Mytischtschi eingetroffen, um Informationen über die mutmaßliche Verwicklung eines Einwohners in illegalen Waffenhandel zu überprüfen. Der Ehefrau des Verdächtigen wurde demnach eine entsprechende Gerichtsverfügung vorgewiesen.
Der 61-Jährige eröffnete aus einem Sturmgewehr das Feuer und warf zwei Granaten auf Polizeibeamte. Später verschanzte er sich in seinem Haus, woraufhin Polizeibeamte das Grundstück und die gesamte Siedlung absperrten. Den ganzen Tag lang waren Schüsse am Ort des Sondereinsatzes zu hören.
Am Nachmittag stürmten Sondereinsatzkräfte das Haus, einer der Sicherheitskräfte wurde dabei nicht lebensbedrohlich verletzt. Das Anwesen fing Feuer, es kam zu einem gewaltigen Brand. Einem Sprecher der Notfalldienste zufolge betrug die Brandfläche etwa 60 Quadratmeter. Laut einer Quelle in den Strafverfolgungsbehörden könnte der vermutliche Täter beim Brand auf dem Dachboden ums Leben gekommen sein. Laut einer der Versionen, die von den Ermittlern geprüft wird, hat der Verdächtige eventuell das Haus angezündet, um Beweismaterial zu vernichten. Die Flammen wurden am späten Dienstagabend gelöscht.
Russische Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.03.2021
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