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Pilotpartie von russischem Corona-Impfstoff „Sputnik V“ in Brasilien produziert

© SNA / Wladislaw WodnewImpfdosen von Sputnik V
Impfdosen von Sputnik V - SNA, 1920, 31.03.2021
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Das brasilianische Unternehmen BTHEK Biotecnologia hat eine Pilotpartie des vom russischen Gamaleja-Institut entwickelten Corona-Impfstoffs „Sputnik V“ hergestellt. Dies gab Russlands Botschaft in Brasilien via Facebook bekannt.
„Am 30. März hat der russische Botschafter Alexej Labezki BTHEK Biotecnologia besucht, wo nun die Pilotpartie der Komponenten des Impfstoffs ,Sputnik V‘ hergestellt wurde, die für die Zertifizierung und Prüfung nach Moskau, darunter auch ans Gamaleja-Institut, geschickt werden soll“, verlautet es aus der Mitteilung.
„Diese Etappe (…) stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Prozedere der Übergabe von Technologien dar, die auf die Gewährleistung der Produktion des russischen Immunisierungsstoffs in Brasilien abzielt.“
BTHEK Biotecnologia ist Teil des Unternehmens União Química, das ein brasilianischer Partner des russischen Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) ist. Die Herstellung des russischen Corona-Impfstoffs „Sputnik V“ startete in Brasilien am 13. Januar.
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Am 12. März war berichtet worden, dass Brasilien und Russland einen Vertrag über die Lieferung des russischen Impfstoffs unterzeichnet hatten. Den Einkauf wird União Química übernehmen.
Eine wiederholte Anmeldung für die Genehmigung des russischen Corona-Impfstoffs für die Nutzung in Notfällen wird derzeit vom lokalen Regulator Anvisa bearbeitet. Derzeit werden in Brasilien zwei Impfstoffe eingesetzt: Coronavac aus China, der in der Partnerschaft mit dem Instituto Butantan produziert wird, und Astrazeneca. Die Lieferung des Präparats von Pfizer, das ebenfalls eine Zulassung von Anvisa erhielt, ist für den April geplant.
Laut aktuellen Angaben der Johns Hopkins University wurden in Brasilien bislang mehr als 12,6 Millionen Corona-Fälle nachgewiesen und mehr als 317.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet.
Der vom russischen Gamaleja-Institut entwickelte Corona-Impfstoff „Sputnik V“ wurde bereits im August als weltweit erster registriert. Nach Informationen der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ zeigte das Präparat in der dritten Testphase eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent. Laut Alexander Ginsburg, Leiter des Gamaleja-Instituts, bietet der Impfstoff einen hundertprozentigen Schutz vor einem schweren und mittelschweren Krankheitsverlauf.
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Der Einsatz von „Sputnik V“ wurde bereits in Weißrussland, Argentinien, Bolivien, Serbien, Algerien, Palästina, Venezuela, Paraguay, Turkmenistan, Ungarn, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Iran, der Republik Guinea, Tunesien, Armenien, Mexiko, Nicaragua, der Republika Srpska (Entität von Bosnien und Herzegowina), dem Libanon, Myanmar, Pakistan, der Mongolei, Bahrain, Montenegro, Saint Vincent und den Grenadinen, Kasachstan, Usbekistan, Gabun, San Marino, Ghana, Syrien, Kirgistan, Guyana, Ägypten, Honduras, Guatemala, Moldawien, der Slowakei, Angola, Dschibuti, der Republik Kongo, Sri Lanka, Laos, im Irak, Nordmazedonien, Kenia, Marokko, Jordan, Namibia, Aserbaidschan, den Philippinen, Kamerun, Seychellen, Mauritius, Vietnam, Antigua und Barbuda, Mali genehmigt. Auch Deutschland und Österreich haben Interesse an Corona-Impfstoffen aus Russland bekundet.
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