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Nachtnews: Auswärtiges Amt empfiehlt Ausreise aus Myanmar, Kroos-Kritik an WM-Gastgeber Katar

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 31.03.2021
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Auswärtiges Amt empfiehlt Ausreise aus Myanmar; Deutsche Amtsärzte fordern konsequenten Lockdown; Astrazeneca für über 60-Jährige; Bruder des Präsidenten von Honduras in USA verurteilt; Tierärzte warnen vor geplantem Verbot von Arzneimittel-Versand;Kroos-Kritik an WM-Gastgeber Katar
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Auswärtiges Amt empfiehlt Ausreise aus Myanmar

Angesichts der zunehmenden Gewalt in Myanmar hat das Auswärtige Amt allen Deutschen die baldmöglichste Ausreise aus dem asiatischen Land empfohlen. Eine nochmals zunehmende Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte und wachsende Unberechenbarkeit der Sicherheitslage könne nicht ausgeschlossen werden, heißt es seit Dienstagnacht auf der Website der Behörde. Daher werde dringend empfohlen, das Land zu verlassen, solange kommerzielle Flüge noch verfügbar seien. Gleichzeitig wurde nahegelegt, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.

Deutsche Amtsärzte fordern konsequenten Lockdown

Die deutschen Amtsärzte fordern in der Corona-Pandemie einen konsequenten Lockdown. Lockerungen führten dazu, dass die Menschen zu viele Kontakte hätten, sagte die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, der „Rheinischen Post“. Verbunden mit hohen Fallzahlen werde die Nachverfolgbarkeit für die Gesundheitsämter schwierig bis unmöglich. Die Impfungen könnten die dritte Welle noch nicht brechen.
Corona-Lockdown in Tübingen - SNA, 1920, 26.03.2021
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Astrazeneca für über 60-Jährige

Bund und Länder drücken bei den Impfungen mit Astrazeneca vorsorglich auf die Bremse. Ab heute sollen in Deutschland nur noch Menschen über 60 Jahren uneingeschränkt das Präparat gespritzt bekommen - außer Jüngere wollen es nach Klärung mit dem Arzt auf eigenes Risiko. Das beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen. Die Änderungen bei den Impfplanungen und Auswirkungen auf das Impftempo wollen Bund, Länder und Kommunen nun gemeinsam klären. Erst Mitte März waren Vakzinierungen mit Astrazeneca nach einer mehrtägigen Pause und neuen Überprüfungen wieder angelaufen.

Bruder des Präsidenten von Honduras in USA verurteilt

Der Bruder des Präsidenten von Honduras ist in den USA unter anderem wegen Kokainschmuggels zu lebenslanger Haft plus 30 Jahre verurteilt worden. Außerdem wurde angeordnet, seine Einnahmen aus dem Drogenhandel in Höhe von mindestens 138,5 Millionen US-Dollar zu beschlagnahmen, teilte die Staatsanwaltschaft in New York mit. Der heute 42 Jahre alte Juan Antonio Hernández, genannt Tony, war schon im Oktober 2019 unter anderem wegen großangelegten Drogenhandels in New York verurteilt worden. Auch seinem Bruder, dem Präsidenten Juan Orlando Hernández, warf die Staatsanwaltschaft eine Beteiligung am gewalttätigen, staatlich geförderten Drogenschmuggel vor.

Tierärzte warnen vor geplantem Verbot von Arzneimittel-Versand

Mit einem neuen Gesetz will die Bundesregierung den Versand verschreibungspflichtiger Tierarzneimittel verhindern. Fachtierärzte sehen darin eine Gefahr für die Behandlung exotischerer Haustiere, für die es oft nur wenige Experten gibt. Die Regelungen würden sich gravierend auf die Therapie von Millionen Wassertieren und anderen seltenen Spezies auswirken, heißt es in einem Schreiben von Fischtierärztin Sandra Lechleiter aus Neuenbürg bei Pforzheim und Kollegen an die Bundesregierung, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Hintergrund ist, dass es häufig wenige Spezialisten - etwa für Zierfische - unter den Veterinärmedizinern gibt und diese dann weite Wege zu Patienten zurücklegen. Damit weder Arzt noch Halter nach Laboruntersuchungen und Diagnose erneut solche Strecken auf sich nehmen müssen, werden Medikamente dann per Post verschickt.

Kroos-Kritik an WM-Gastgeber Katar

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos hat in bislang nicht gekannter Deutlichkeit die WM-Vergabe an Katar kritisiert und Protestaktionen auch während des Turniers 2022 angeregt. Ein Boykott der Endrunde im Emirat am Golf werde die Probleme wie mangelhafte Arbeitsbedingungen und Homophobie wohl nicht lösen, meinte der Mittelfeld-Star von Real Madrid. Er glaube eher, dass es wichtig sei, auf die Probleme noch mal extrem aufmerksam zu machen, ja vielleicht auch im Vorfeld oder auch während so einem Turnier, so dass sich vielleicht daraus was verbessern könne, sagte Kroos in einem Podcast mit seinem Bruder Felix.
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