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Hält sich die Schweiz an den Impfplan? Gesundheitsminister bezieht Stellung

© REUTERS / ARND WIEGMANNEin geschlossenes Impfzentrum in Zürich, 29. März 2021
Ein geschlossenes Impfzentrum in Zürich, 29. März 2021 - SNA, 1920, 29.03.2021
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Wie auch Deutschland, hat die Schweiz einen langsamen Start in Bezug auf das Durchimpfen der Bevölkerung. Am Anfang lautete der Plan, dass bis im Juni alle Menschen geimpft seien, die es wollen. Dieses Datum wurde jedoch auf den Juli verschoben. Der Gesundheitsminister nimmt nun Stellung, wie es mit der Einhaltung des Impfplans aussieht.
Am Donnerstag verkündete der Schweizer Gesundheitsminister, Alain Berset, vor einer Pressekonferenz, dass sich bis Ende Juli alle Impfwilligen auch impfen lassen können. Dies ließ einige Zuhörer verwirrt zurück: Laut bisherigem Impfplan sollten bis Ende Juni alle Menschen geimpft sein, die sich impfen lassen wollen.
Im Nachhinein klärte der Gesundheitsminister und Bundesrat jedoch auf, dass Ende Juni weiterhin „realistisch“ bleibe. Dennoch bleibe das konkrete Datum schwer einschätzbar. Es zähle nämlich auch die Anzahl der Menschen, die eine Impfung wollen. Dazu sagte Berset in der „Samstagsschau“ vom „Schweizer Radio und Fernsehen“:

„Wir können zwar präzise sagen, wie viele Dosen wir verimpfen können. Wir wissen aber nicht genau, wie viele Personen sich impfen lassen wollen.“

Durch eine Kampagne wolle der Bundesrat nämlich die Bereitschaft fürs Impfen steigern. Bisher waren laut Umfragen lange nicht alle Schweizer bereit, sich zu impfen, doch es wäre schwierig, eine Einschätzung über die Impfbereitschaft zu geben.
Impfzentrum in Genf, 3. Februar 2021 - SNA, 1920, 26.02.2021
Durchgeimpft bis zum Sommer? Schweiz kann 110.000 Menschen pro Tag impfen
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