NRW-Fahrer eilt zum Impfen – und gerät wegen Unfallflucht ins Visier von Ermittlern

Polizei Nordrhein-Westfalen - SNA, 1920, 29.03.2021
Ein 65-Jähriger aus Viersen unweit von Düsseldorf, der unbedingt pünktlich zum Impfzentrum kommen wollte, ist wegen angeblicher Unfallflucht in den Fokus der polizeilichen Ermittlungen geraten. Dies gab die Kreispolizeibehörde Viersen am Montag bekannt.
Nach Beamtenangaben übersah der Nordrhein-Westfäler am Sonntagnachmittag einen vorfahrtsberechtigten Autofahrer. Beim Versuch, die Kollision zu vermeiden, verlor ein 36-Jähriger die Kontrolle über sein Fahrzeug, das in die Straßenböschung geriet und sich überschlug. Der Fahrer aus Dülken wurde dabei leicht verletzt.
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Zwar hielt der 65-Jährige an, nannte seinen Namen und forderte den Geschädigten auf, sein Kennzeichen zu fotografieren. Der Viersener erklärte, er wolle zum Impfen fahren und dann zurückkommen.
Am Impfzentrum hielt allerdings schon die zwischenzeitlich informierte Polizei Ausschau nach dem Unfallfahrer. Der meldete sich von sich aus bei den Beamten.
„Gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht“, schlussfolgerten sie im Bericht.
Der 65-Jährige wird sich demnach wegen Verdachts der Verkehrsunfallflucht verantworten müssen. Ob der Mann letztendlich noch seine Impfung bekam, teilten die Polizisten nicht mit.
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