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Nachtnews: Merkel droht mit Mega-Lockdown, Biden verurteilt Gewalt in Myanmar

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 29.03.2021
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Containerschiff im Suezkanal freigelegt; Merkel droht mit Mega-Lockdown; Söder kann sich im Corona-Kampf mehr Kompetenz beim Bund vorstellen; Biden nennt Militärgewalt in Myanmar schrecklich und abscheulich; Großbrand in indonesischer Raffinerie; Mehrere Tote bei Überschwemmungen in US-Bundesstaat Tennessee
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Containerschiff im Suezkanal freigelegt

Das im Suezkanal auf Grund gelaufene Containerschiff „Ever Given“ ist nach einer tagelangen Blockade freigelegt worden. Das 400 Meter lange Schiff sei am frühen Montagmorgen um 04.30 Uhr (Ortszeit) wieder in schwimmenden Zustand gebracht worden und werde gesichert, teilte der Dienstleister Inchcape Shipping mit. Das Schiffsradar Vesselfinder zeigte die „Ever Given“ kurz darauf als unterwegs an. Es blieb zunächst aber unklar, wann die wichtige Wasserstraße wieder zur Durchfahrt freigegeben werden kann. Laut Kanalbehörde hatten zehn Schlepper aus vier Richtungen seit dem Morgengrauen versucht, das gewaltige Schiff zu bewegen. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi hatte bereits angeordnet, die teilweise Entladung von Containern vorzubereiten.

Merkel droht mit Mega-Lockdown

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat massiven Druck auf die Länder ausgeübt, um diese angesichts der dritten Corona-Welle zum Umsetzen der Notbremse und noch schärferer Maßnahmen zu bewegen. Im Zweifel würde auch der Bund eingreifen. Dabei nannte sie in einer ARD-Sendung ausdrücklich auch Ausgangsbeschränkungen in Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen. Ausgangsbeschränkungen könnten ein ganz wirksames Mittel sein, so Merkel.

Söder kann sich im Corona-Kampf mehr Kompetenz beim Bund vorstellen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat im Kampf gegen das Coronavirus für mehr Kompetenzen in Bundeshand geworben. Er habe schon immer gesagt, er hätte sich mehr Kompetenzen des Bundes über das Infektionsschutzgesetz vorstellen können, das die Länder auch zu klaren Regeln zwinge. Das sagte der CSU-Chef in der ARD. Dabei machte Söder auch seinen Unmut über die Corona-Politik in anderen Bundesländern deutlich. Er kritisierte, dass derzeit in einigen Bundesländern viele der Maßnahmen, die man schon beschlossen habe, nicht umgesetzt würden.

Biden nennt Militärgewalt in Myanmar schrecklich und abscheulich

US-Präsident Joe Biden hat die Militärgewalt in Myanmar scharf verurteilt. Es sei schrecklich. Es sei absolut abscheulich, sagte Biden nach Angaben von mitreisenden Reportern bei der Abreise aus seinem Heimat-Bundesstaat Delaware. Biden hatte dort das Wochenende verbracht und machte sich am Sonntag auf den Rückweg in die US-Hauptstadt Washington. Auf die Frage nach möglichen Sanktionen und einer Reaktion der US-Regierung auf die Gewalt in Myanmar sagte Biden demnach nur knapp: „Wir arbeiten gerade daran.“
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Großbrand in indonesischer Raffinerie

Bei einem Großbrand in einer Raffinerie in Indonesien sind mindestens 20 Menschen verletzt worden. Der Brand war am Morgen durch eine Explosion in der Anlage in Indramayu in der Provinz West-Java ausgelöst worden, teilten die Behörden mit. Rund 1000 Menschen, die in der Nähe der Raffinerie lebten, mussten vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr hatte möglicherweise ein Blitzeinschlag das Feuer ausgelöst.

Mehrere Tote bei Überschwemmungen im US-Bundesstaat Tennessee

Bei Überschwemmungen im US-Bundesstaat Tennessee sind nach Behördenangaben mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei der Stadt Nashville teilte auf Twitter mit, ein Mann sei tot aus seinem Auto geborgen worden, das durch Wasser aus einem über die Ufer tretenden Fluss überflutet worden sei. Ein weiteres mutmaßliches Überflutungsopfer sei auf einem Golfplatz gefunden worden, zwei weitere Tote nahe eines Obdachlosencamps. Heftige Regenfälle hatten die Überschwemmungen ausgelöst. Nach Angaben örtlicher Medien musste die Feuerwehr von Nashville mehr als 100 Menschen aus Fahrzeugen und Häusern retten.
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