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Nach Blockierung im Suezkanal: Russland macht auf Potenzial von Nördlichem Seeweg aufmerksam

© SNA / Ahmed MahmudFrachtschiff Ever Given im Suezkanal, 29. März 2021
Frachtschiff Ever Given im Suezkanal, 29. März 2021 - SNA, 1920, 29.03.2021
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Moskau hat vor dem Hintergrund der Situation im Suezkanal die Bedeutung des Nördlichen Seeweges hervorgehoben. Die arktische Schifffahrtsroute entlang der Nordküste Russlands hat laut dem Energieministerium ein hohes Potenzial für die Ausweitung des Gütertransports.
Dieser Seeweg kann die Lieferzeit von Asien nach Europa erheblich verkürzen, betont das russische Energieministerium. Angesichts des zunehmenden Volumens des Welthandels mit Energieressourcen, insbesondere der schrittweisen Zunahme des Handels mit Flüssiggas (LNG), werde die Entstehung zusätzlicher kurzer Wege für die Lieferung von Waren nur eine Frage der Zeit sein.
Eisbrecher - SNA, 1920, 23.02.2021
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Die Navigationszeit auf dem Nördlichen Seeweg dehnt sich weiter aus. Im vergangenen Jahr erreichte sie neun bis zehn Monate. „Verflüssigtes Erdgas, Öl und viele andere Güter werden bereits über die Nordmeerroute geliefert.“
„Trotz der nicht sehr günstigen Situation übertraf der Frachtverkehr entlang der Nordmeerroute im Jahr 2020 die geplanten Werte und belief sich auf fast 33 Millionen Tonnen Fracht, darunter über 18 Millionen Tonnen Flüssiggas“, teilte das Ministerium mit.
Es werde ein weiteres Wachstum erwartet. Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin die Aufgabe gestellt, den Frachtverkehr bis 2024 auf 80 Millionen Tonnen pro Jahr zu erhöhen.
Das etwa 400 Meter lange Containerschiff „Ever Given” der taiwanischen Reederei „Evergreen” lief am Dienstag im Suezkanal auf Grund und blockierte den Verkehr auf einer der verkehrsreichsten Seehandelsrouten der Welt. Erst am frühen Montagmorgen wurde das Schiff freigelegt. Der dadurch entstandene Stau kostete den Welthandel etwa 400 Millionen US-Dollar pro Stunde. Medienberichten zufolge standen bis zu 450 Schiffe in der Warteschlange.
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