Geldautomaten außer Betrieb – weniger Bedarf in Coronazeiten

CC0 / Peggy und Marco Lachmann-Anke / Pixabay / Geldautomat (Symbolbild)
Geldautomat (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.03.2021
Lockdown und geschlossene Geschäfte: Die Menschen gehen weniger shoppen und wenn, dann zahlen sie mit Karte. Dies führt dazu, dass die Nachfrage nach Bargeld drastisch gesunken ist. Viele Geldautomaten werden nicht mehr gebraucht und stillgelegt.
„Durch die Corona-Krise ist die Nachfrage nach Bargeld an unseren Automaten um 75 Prozent eingebrochen“, sagte der Geschäftsführer des Geldautomatenbetreibers IC Cash und Sprecher der „Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten“, Kersten Trojanus, der „Welt am Sonntag“.
Die „AG Geldautomaten“ ist ein Zusammenschluss vieler großer Anbieter wie Euronet und Cashpoint, die laut dem Blatt in Deutschland zusammen auf circa 5000 Geräte und damit rund zehn Prozent aller Geldautomaten kommen. Trojanus sagte:

„Rund 1000 Geräte der Arbeitsgemeinschaft wurden mangels Nachfrage vorübergehend außer Betrieb genommen, 200 bis 300 komplett abgebaut.“

Auch die Banken bestätigen, dass weniger Bargeld abgehoben wird. Ein Sprecher der Commerzbank sagte der "Welt am Sonntag":
Wir verzeichnen bei der Bargeldnachfrage in den vergangenen zwölf Monaten einen Rückgang im Durchschnitt zwischen zehn und fünfzehn Prozent.“
Noch beim ersten Lockdown im vergangenen Frühjahr hatten die Sparkassen und Banken zwischenzeitlich einen Ansturm auf die Geldautomaten gemeldet.
Eurocents (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.01.2021
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