Frau findet Mörder ihrer Tante mithilfe eines Fake-Accounts bei Facebook

CC0 / Daniel_B_photos / Pixabay / Gericht (Symbolbild)
Gericht (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.03.2021
Eine Britin hat den Mörder ihrer Verwandten über einen gefälschten Facebook-Account sechs Jahre nach der Tat gefunden. Darüber schrieb die Zeitung „The Sun“ am Wochenende.
2014 wurde die 59-jährige Witwe und ehemalige Lehrerin, Christine Robinson, in Südafrika ermordet. Die Frau, deren Leiche mit einer Messerwunde in eine Bettdecke gewickelt gefunden wurde, lebte in einem Safari-Haus am Rande des Marakele-Nationalparks, 150 Meilen nördlich von Johannesburg. Andrea Imbayarwo, gebürtiger Simbabwer, der als Gärtnerin für sie arbeitete, wurde des Mordes verdächtigt. Es gelang ihm aber zu fliehen.
Die Nichte des Opfers, die 50-jährige Lehanne Sergison aus Kent, konnte sich auf die Spur machen. Sie erstellte einen gefälschten Account im sozialen Netzwerk Facebook und begann unter dem Deckmantel einer verführerischen Flugbegleiterin mit Andrea zu flirten. Sie verabredete sich schließlich mit ihm in Johannesburg und alarmierte die Polizei, aber der Mann tauchte überraschenderweise nicht auf.
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Danach war Imbayarwo sieben Monate lang nicht bei Facebook aktiv, bis er eines Tages ein Selfie an seinem Geburtstag aufnahm und in sozialen Netzwerken veröffentlichte. Lehanne veröffentlichte das Bild im Internet, und die Publikation wurde mehr als 70.000 Mal geteilt. Der Verdächtige wurde innerhalb weniger Stunden gefasst. Der 31-jährige Mann wurde offiziell wegen Einwanderungsverbrechen, Mordes und Einbruchs in die Wohnung angeklagt. Er wird sich im April vor Gericht verantworten müssen.
„Als Chrissy getötet wurde, habe ich versprochen, dass ich keine Ruhe geben werde, bis die Gerechtigkeit gesiegt hat. Ich dachte, er würde niemals erwischt werden, wenn ich es nicht selbst tun würde. Ich bin sehr froh, dass er endlich vor Gericht erscheint“, zitiert die Zeitung Lehanne.
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