Ziemiak offen für flexiblere Impfreihenfolge

© REUTERS / Pool / Odd AndersenPaul Ziemiak bei der Pressekonferenz in Berlin am 14. Januar 2020
Paul Ziemiak bei der Pressekonferenz in Berlin am 14. Januar 2020 - SNA, 1920, 28.03.2021
CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich offen dafür gezeigt, die Reihenfolge beim Impfen gegen Corona künftig flexibler zu handhaben.
„Wenn auf Dauer es so ist, dass diejenigen, die eigentlich priorisiert sind - nämlich aus guten Gründen, weil diese Gruppen besonders die Folgen einer Corona-Erkrankung befürchten müssen - wenn die nicht mehr geimpft werden wollen, dann müssen wir darüber nachdenken, eben sehr schnell möglichst viele Menschen zu impfen”, sagte Ziemiak am Sonntagabend im ARD-„Bericht aus Berlin”.
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt forderte ebenfalls im „Bericht aus Berlin” Pragmatismus:
„Überall wo noch Impfstoff da ist, sollte er sehr schnell, sehr unbürokratisch und flexibel verimpft werden.”
Auch über die Osterfeiertage sollte - sofern Vorräte da sind - geimpft werden.
Göring-Eckardt sieht zudem die Arbeitgeber im Kampf gegen das Coronavirus in der Pflicht.
SPD-Parteichefin Saskia Esken (Archivbild) - SNA, 1920, 28.03.2021
Esken wirbt für Rücknahme der Öffnungen
„Wir können nicht mehr dran vorbeischauen, dass an der Arbeitswelt das Risiko, sich anzustecken, extrem hoch ist. Und deswegen ganz klar: Macht die Büros zu! Bleibt zu Hause, wo immer es geht! Fahrt die Betriebe runter! Und wo das nicht geht, dort muss getestet werden - und zwar verbindlich.”
Ziemiak sagte dazu, dass man vor allem mehr Tests - und nicht neue Gesetze brauche.
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