Griechenland soll künftig weniger EU-Geld für Migranten bekommen – Medien

© AP Photo / Panagiotis BalaskasFlüchtlingslager auf Lesbos
Flüchtlingslager auf Lesbos - SNA, 1920, 28.03.2021
Die Europäische Union wird möglicherweise die im Zusammenhang mit der Migration stehenden Auszahlungen an Griechenland reduzieren, schreibt am Sonntag die örtliche Zeitung „E-Kathimerini“ unter Berufung auf Quellen im Migrationsministerium.
Zu erwarten sei demnach, dass Brüssel der griechischen Regierung für den Zeitraum von 2020 bis 2027 eine Milliarde Euro zur Verfügung stelle, im Unterschied zu 3,5 Milliarden, die Athen in der vorherigen Periode erhalten habe.
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Die Kürzung sei offenbar mit der Verringerung der Einwandererströme verbunden.
„Natürlich werden wir nach mehr Geld fragen, es gibt aber keine Mittel mehr für die Bewältigung von Notfällen“, zitiert das Blatt die Quellen.
Gleichzeitig sei die Zahl der Migranten, die Griechenland beherberge, „wesentlich gesunken und somit auch die Bedürfnisse“.
„Wir haben nun eine neue Realität, es ist jedoch wichtig, die Infrastruktur zu verbessern und aufrechtzuerhalten, aber auch für die Zukunft gerüstet zu sein.“
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Derzeit leben 58.831 Menschen in Migranteneinrichtungen in Griechenland, berichtet „E-Kathimerini“ unter Verweis auf Angaben des Ministeriums. Rund 10.000 seien als Flüchtlinge anerkannt worden, was bedeute, dass sie die Einrichtungen bald verlassen würden.
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