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Wegen Pandemie: Auch weniger ausländische Olympia-Offizielle in Japan erwünscht

© AP Photo / Hiro KomaeLogo der Olympischen Spiele
Logo der Olympischen Spiele - SNA, 1920, 27.03.2021
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Japans Regierung will aus Vorsichtsgründen viel weniger offizielle Olympia-Gäste bei den Spielen in Tokio empfangen, teilte DPA am Samstag mit.
Die Regierung soll bereits das Internationale Olympische Komitee (IOC) informiert haben, dass sie die Zahl der nicht direkt mit der Austragung der Wettkämpfe befassten offiziellen Besucher signifikant reduzieren wolle, so der japanische Fernsehsender NHK. Derer Zahl soll um die Hälfte auf rund 30.000 Personen gekürzt werden, so die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
Erwartet werden schätzungsweise 90.000 Personen aus dem Ausland, darunter rund 30.000 Athleten, Trainer und Teammitglieder.
Das IOC werde somit nur diejenigen Personen akkreditieren, die bei der Durchführung der Olympischen Spiele eine wesentliche Rolle hätten. Programme für IOC-Gäste sowie frühere Gewinner von Olympia-Medaillen würden in diesem Jahr nicht stattfinden.
In Kürze sollen Gespräche mit den von weiteren Kürzungen betroffenen Organisationen beginnen, hieß es weiter. Laut Kyodo können Gäste des IOC und des Internationalen Paralympischen Komitees, aber auch Vertreter internationaler Sportverbände, der Medien und Gäste von Sponsoren betroffen sein.
Diese Kürzungen sollten unter anderem dazu dienen, das Verständnis der japanischen Bevölkerung für eine Austragung von Olympia zu gewinnen. Jüngsten Umfragen zufolge ist eine deutliche Mehrheit der Japaner für Verlegung oder komplette Absage der Spiele.
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Trotz Verbot ausländischer Zuschauer: Japans Premier will Biden zu Olympia in Tokio einladen

Keine Zuschauer aus dem Ausland

Anfang dieses Monats gaben die Organisatoren der Spiele in Tokio bekannt, dass keine ausländischen Zuschauer bei den Spielen zugelassen werden. Grund für den Beschluss ist die Angst vor der weiteren Verbreitung des Coronavirus. Ticketkäufer aus dem Ausland sollen eine Kosten-Erstattung bekommen.
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