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Sommerzeit herrscht ab Sonntag – Drei Viertel befragter Deutscher gegen Umstellung

© CC0Uhr, Symbolbild
Uhr, Symbolbild - SNA, 1920, 27.03.2021
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In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den meisten anderen europäischen Ländern um eine Stunde vorgestellt. Laut einer Umfrage genießt die Maßnahmen allerdings wenig Unterstützung in der Bevölkerung.
Der Zeiger wird am frühen Sonntagmorgen um 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgerückt, sodass die Nacht zum Sonntag um eine Stunde kürzer ist. Bis Ende Oktober gilt dann die Sommerzeit. Frühaufsteher müssen morgens länger auf die ersten Sonnenstrahlen warten, abends ist es dafür länger hell.
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In einer Umfrage der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (OWL) vom März 2021 sprachen sich drei Viertel der Teilnehmer für die Abschaffung der Zeitumstellung aus. Nach Angaben der Recherche braucht fast die Hälfte der Deutschen bis zu drei Tage, um sich an die neue Zeit zu gewöhnen. Hingegen spürt beinahe jeder Dritte keinen Unterschied durch die Zeitumstellung.
Laut einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit soll knapp ein Viertel der Befragten wegen der Zeitumstellung schon mal an Problemen wie Schlafstörungen oder depressiven Stimmungen gelitten haben, meldet die Nachrichtenagentur DPA am Samstag.
Bereits 2018 verkündete der damalige EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, dass die Zeitumstellung abgeschafft gehöre. Doch die 27 EU-Mitgliedsstaaten sind laut der DPA in der Frage, ob sie dauerhaft Sommer- oder Winterzeit wollen, bisher nicht weitergekommen.
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Wie jedes Jahr gibt es auch jetzt Kritik an der Zeitumstellung. Gegenüber dem deutschen „Handelsblatt“ sagte der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer, die Partei dringe auf eine rasche Abschaffung der Zeitumstellung. Die Zeitumstellung sei ein „unnötiger Eingriff in das Leben der Menschen“.
Für die Linke-Bundestagsfraktion erklärte der umweltpolitische Sprecher Ralph Lenkert am Samstag der DPA zufolge, die Zeitumstellung gehöre „aus Gesundheits- und aus Tierschutzgründen“ endlich abgeschafft.
„Dass es die Europäische Union nicht einmal schafft, sich bei diesem Thema zügig zu einigen, zeigt die Schwerfälligkeit der EU“, sagte Lenkert.
Aus Theurers Sicht ist es „letztlich egal“, ob dauerhaft Sommer- oder Winterzeit gelte. „Zentral wäre es“ aber, dass ein „Flickenteppich verhindert“ werde.
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