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Bayern und Thüringen rufen nach „Sputnik V“

© SNA / Ilja PitaljowLiefercontainer mit dem russischen Impfstoff Sputnik V
Liefercontainer mit dem russischen Impfstoff Sputnik V - SNA, 1920, 27.03.2021
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Bayerns Ministerpräsident Söder und Thüringens Landeschef Ramelow haben gegenüber deutschen Medien einen schnellen Einsatz von „Sputnik V“ im Kampf gegen die Corona-Pandemie gefordert.
In einem am Samstag erschienenen Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ rief Söder erneut dazu auf, dringend die Zulassungsverfahren für neue, weitere Impfstoffe zu beschleunigen und sie auch einzukaufen.
„Es sollte zum Beispiel so schnell wie möglich über die Zulassung von ‚Sputnik V‘ entschieden werden“, zitiert das Blatt den CSU-Chef.
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Man sollte aus den „schlechten Erfahrungen bei der ersten Bestellung“ gelernt haben, fügte Söder hinzu. Deshalb sollte die EU diesmal zügig alle nötigen Verträge abschließen, um „so viel Impfstoff wie möglich zu bekommen“. Laut dem bayerischen Ministerpräsidenten wird die Coronavirus-Pandemie nur durch Impfen besiegt.
Aus seiner Sicht ist ein Exportstopp für in Europa produzierten Corona-Impfstoff notwendig. Kontrollen seien „nur ein erster Schritt, das wird nicht reichen“. Die EU sende „ein falsches Signal“.
„Es ist den Menschen schwer zu vermitteln, dass wir in Europa echte Probleme beim Impffortschritt haben, aber bei den Impfstoffen weltweit am exportfreudigsten sind. Dadurch fehlen uns dringend nötige Kapazitäten für den eigenen Kontinent“, sagte Söder.

Ramelow: „Alle Impfstoffe kaufen, die wir kaufen können“

Bodo Ramelow beklagte in einem am Samstag veröffentlichten Gespräch mit der „Welt“ die Vorbehalte in Westdeutschland gegen den russischen Corona-Impfstoff.
„Ich kämpfe nicht für ‘Sputnik V‘, nur weil er aus Russland käme, sondern ich bin der Meinung, dass wir alle Impfstoffe kaufen sollten, die wir kaufen können“, zitieren Medien den Linkenpolitiker. „Mit Parteipolitik oder einer mir unterstellten Nähe zu Moskau hat das nichts zu tun.“
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Er registriere „westdeutsche ideologische Befindlichkeiten in dieser Frage, die ich albern finde“. Das von dem Moskauer Gamaleja-Zentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie entwickelte Präparat müsse wie alle anderen Impfstoffe auch geprüft werden, so Ramelow.
„Den Rahmenvertrag aber hätte man längst abschließen können. Das sollte nun bald geschehen.“
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel habe ihm versichert, dass die Gespräche dazu angelaufen seien. „Sputnik V“ könnte laut Ramelow im bayerischen Illertissen bei Augsburg vom russischen Konzern R-Pharm geprüft und produziert werden.
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Die russische Anti-Corona-Vakzine „Sputnik V“ ist inzwischen in über 50 Ländern mit einer Gesamtbevölkerungszahl von 1,4 Milliarden Menschen zugelassen worden. Das Serum wurde bereits im August als weltweit erster Corona-Impfstoff registriert. Nach Informationen der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ wies das Präparat in der dritten Testphase eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent auf. Dem Leiter des Gamaleja-Instituts, Alexander Ginsburg, zufolge bietet der russische Impfstoff einen hundertprozentigen Schutz vor einem schweren und mittelschweren Krankheitsverlauf.
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