Explosion einer Autobombe: Mindestens 16 Verletzte in Kolumbien – Video

© REUTERS / NOTICORINTO PRODUCCIONESAm Ort der Autoexplosion in der kolumbianischen Stadt Corinto, 26. März 2021
Am Ort der Autoexplosion in der kolumbianischen Stadt Corinto, 26. März 2021 - SNA, 1920, 27.03.2021
Bei der Explosion einer Autobombe im Südwesten Kolumbiens sind Medien zufolge mindestens 16 Menschen verletzt worden.
Das mit Sprengstoff beladene Fahrzeug wurde in der Nähe des Bürgermeisteramtes der kolumbianischen Stadt Corinto im Departement Cauca von unbekannten Tätern gezündet. Unter den Verletzten sollen Angestellte der Gemeinde gewesen seien. Mindestens drei Personen seien schwer verletzt worden und wurden in die Stadt Cali gebracht.
„Wir werden nicht aufhören, den Terrorismus zu verfolgen, wo wir ihn finden“, sagte Präsident Iván Duque in einer Videobotschaft.

Täter und Motiv unbekannt

Niemand bekannte sich bislang zu dem Angriff. Die Behörden vermuteten aber, dass es sich um einen Anschlag der Rebellenorganisation Kolumbiens (FARC) gehandelt habe.
Die Polizei untersucht noch den Fall. Am Ort sind auch Mitglieder der Nationalen Armee.
Über 50 Jahren dauert in Kolumbien ein blutiger Machtkampf zwischen linksextremen Einheiten und dem Militär. Nachdem FARC 2016 einen Friedensvertrag mit dem Staat geschlossen hatte, verbesserte sich die Sicherheitslage im Land. Der Frieden ist aber brüchig.
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