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„Ein Impfstoff mit besten Aussichten auf Erfolg“ – tschechische Regierung über „Sputnik V“

© SNA / Magda GibelliImpfdosen mit Sputnik V
Impfdosen mit Sputnik V - SNA, 1920, 26.03.2021
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Außer einem ewigen Lockdown ist Impfen die einzige Möglichkeit, das Coronavirus zu stoppen. Deutschlands Nachbarland Tschechien ist laut einem ranghohen Regierungsmitglied daran interessiert, dafür auch „Sputnik V“ einzusetzen, zählt doch der russische Impfstoff zu den Präparaten mit den besten Erfolgsaussichten im Kampf gegen die Seuche.
Nur das Impfen könne eine Lösung für die bestehenden Probleme sein und die schlimme epidemiologische Lage wieder in Lot bringen, sagte Tschechiens ehemaliger Gesundheitsminister und heutiger Berater des tschechischen Präsidenten in Gesundheitsfragen, Roman Prymula, im SNA-Gespräch. „Der russische Impfstoff ‚Sputnik V‘ zählt zu den Präparaten mit den besten Erfolgsaussichten im Kampf gegen Covid-19“, so der Regierungsbeamte.
Es geht laut dem Präsidentenberater vor allem um zwei Dinge: den unnötigen Todesfällen ein Ende zu setzen und das Gesundheitssystem zu entlasten. Dazu kann auch „Sputnik V“ beitragen. „Tschechien kann auf zwei Wegen an den russischen Impfstoff gelangen. Entweder die Europäische Arzneimittelbehörde genehmigt den Impfstoff oder das tschechische Gesundheitsministerium trifft eine Ausnahmeregelung dafür“, sagte Prymula.
„Jedenfalls besteht in der Tschechischen Republik nicht nur die Möglichkeit, sondern auch das Interesse an der Produktion des russischen Vakzins.“
Bezogen auf derzeitige Implikationen im Zusammenhang mit dem Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca merkte der tschechische Regierungsbeamte an, dieses Serum sei von der Europäischen Arzneimittelbehörde genehmigt worden, obwohl für die Patienten höherer Altersgruppen keine hinreichenden Daten vorgelegen hätten. Erst nachträglich sei der britisch-schwedische Impfstoff überarbeitet und verbessert worden.
Das russische Anti-Corona-Serum „Sputnik V“ ist inzwischen in über 50 Ländern mit einer Gesamtbevölkerungszahl von 1,4 Milliarden Menschen zugelassen worden. Entwickelt vom russischen Gamaleja-Institut, wurde „Sputnik V“ bereits im August als weltweit erster Corona-Impfstoff registriert. Nach Informationen der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ wies das Präparat in der dritten Testphase eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent auf. Laut Alexander Ginsburg, dem Leiter des Gamaleja-Instituts, bietet der russische Impfstoff einen hundertprozentigen Schutz vor einem schweren und mittelschweren Krankheitsverlauf.
Der tschechische Gesundheitsberater Prymula, einer der führenden Epidemiologen seines Landes, sagte im SNA-Gespräch, dass Corona-Impfstoffe mit dem Auftauchen neuer Corona-Mutationen eine fortlaufende Modifikation benötigen könnten. „Eine Impfung verhindert aber einen schweren Krankheitsverlauf mit Todesfolge“, betont der Regierungsexperte. Dabei könne es durchaus erforderlich sein, die Impfung alljährlich zu erneuern, um die Immunantwort zu erhalten – „so wie man es bei Grippe auch macht“.
Der russische Impfstoff Sputnik V (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.03.2021
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