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Oscar-gekrönte deutsche Filme

© CC0 / Libreshot / Martin VorelOscar Statuette (Symbolbild)
Oscar Statuette (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.03.2021
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Ende April wird die jährliche Zeremonie der Oscar-Verleihung wieder nicht nur die Aufmerksamkeit der Kinowelt auf sich ziehen. 2021 wird sie erstmals teils live, teils virtuell ablaufen. Da diesmal kein deutscher Film als Kandidat für die Statuette nominiert ist, schauen wir zurück auf die deutschen Preisträger vergangener Jahre.

Die Blechtrommel

© Foto : IMDbDie Blechtrommel
Die Blechtrommel - SNA, 1920, 25.03.2021
Die Blechtrommel
1979
Regie: Volker Schlöndorff
Genre: Kriegsdrama
Der erste mit einem Oscar ausgezeichnete deutsche Film basiert auf dem Roman von Günter Grass mit demselben Titel. Beim Publikum wurde er fast weltweit mit Begeisterung aufgenommen und unter anderem auch mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet worden. In der Folgezeit wurde der Film Gegenstand einiger Ermittlungen. Im US-Staat Oklahoma wurde wegen einiger Szenen der Vorwurf „Kinderpornographie“ erhoben, aber in einem Gerichtsurteil wurde der Film als „ein echtes Kunstwerk“ anerkannt und von dem Vorwurf freigesprochen. . „Die Blechtrommel“ bleibt aber weiterhin in China und Kanada verboten.

Oscarreife Geschichte von Oscar

In dem Film von Regisseur Volker Schlöndorff sowie im Roman von Grass geht es um einen Buben, Oscar Matzerath, der 1924 in Danzig, Polen, zur Welt kam. Der frühreife Oscar will nie erwachsen werden, um nie zu lügen und belogen zu werden. Das Begehren des jungen Trommlers ist zauberhaft erfüllt worden: er wächst nicht mehr und bekommt dazu noch die übernatürliche Fähigkeit, mit seiner Stimme Glas bersten zu lassen.
Der Film zeigt eine ungeschönte Menschennatur, wobei der Zuschauer wohl kaum mit jemandem der Charaktere mitfühlen könnte. Diese können den inneren Schweinehund nicht überwinden, manche wollen das gar nicht erst versuchen. Fast in allen Fällen wird klar, wieso Oscar länger in der Kinderwelt verbleiben will.

Nirgendwo in Afrika

© Foto : IMDbNirgendwo in Afrika
Nirgendwo in Afrika - SNA, 1920, 25.03.2021
Nirgendwo in Afrika
2001
Regie: Caroline Link
Genre: Drama
Dies ist eine Verfilmung des gleichnamigen autobiografischen Romans von Stefanie Zweig, die wegen der nationalsozialistischen Verfolgung ihre Kindheit auf einer Farm in Kenia verbrachte.
Seit ihrer Absolvierung der Münchener Filmhochschule interessierte sich die Filmregisseurin Caroline Link für das Thema Kindheit. In ihren ersten Spielfilmen, Jenseits der Stille (1996) und Pünktchen und Anton (1999), galt die Aufmerksamkeit nicht nur dem kindlichen Lebensstil, der als In-den-Tag-hinein-Leben betrachtet werden kann, sondern auch den zahlreichen Problemen der Kinder. Auch aus diesem Grund hatte sie die Filmrechte an dem von einer schwierigen Kindheit erzählenden Buch gewonnen.

„Ich kann nichts kaufen, bin arm wie ein Affe“

Eine Familie jüdischer Abstammung, Redlich, bringt sich in Zeiten des Nationalsozialismus durch Flucht in Sicherheit. Ihr Fluchtziel ist aber ziemlich ungewöhnlich: Sie ziehen von Deutschland nach „nirgendwo in Afrika“. Für die älteren Familienglieder ist der Umzug eine Belastungsprobe. So wird beispielsweise die Ehe von Walter und Jettel Redlich durch gegenseitige Schuldzuweisungen gefährdet, die beiden verloren ihren Sozialstatus, Walter seine Karriere als Jurist. Hingegen durchlebt ihr Kind, die kleine Regina, ihre beste Lebensperiode.

Das Leben der Anderen

© Foto : IMDbDas Leben der Anderen
Das Leben der Anderen - SNA, 1920, 25.03.2021
Das Leben der Anderen
2006
Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
Genre: Politthriller
Das Spielfilmdebüt Henckels ist bisher der letzte mit einem Oscar honorierte Film Deutschlands. Für den Filmregisseur war es ein besonderer Triumph, vornehmlich, weil er zugleich auch Drehbuchautor war. Als Fortune kann ebenso die Wahl des Hauptdarstellers bezeichnet werden. Die Hauptrolle wurde nämlich von dem hervorragenden deutschen Film- und Theaterschauspieler Ulrich Mühe gespielt. „Das Leben der Anderen“ war der vorletzte Spielfilm, in dem er vor seinem baldigen Ableben mitgewirkt hat, und sein Spiel war ein echter Schwanengesang.

Der Gegner ist… Schriftsteller?

Im Mittelpunkt des Dramas stehen die Arbeit des Staatssicherheitsdienstes der DDR (Stasi) und das Kulturleben Ost-Berlins der 1980er-Jahre. Die Wiedervereinigung Deutschlands steht vor der Tür, aber ein Stasi-Mitarbeiter, Gerd Wiesler, leistet willig seine Arbeit und sucht nach Agenten des Klassenfeindes. Zu seinem nächsten Zielobjekt wird der Theaterschriftsteller Georg Dreyman (Sebastian Koch).
Mit einer Abhöraktion gegen den Verdächtigen fängt Wiesler an, das Leben der Anderen zu observieren. Aus der Sicht von Wiesler ist die Lebensführung des Dramatikers und seiner Lebenspartnerin, der Schauspielerin Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), einerseits andersartig, anderseits besteht es aber aus Höhen und Tiefen, wie das Leben jedes Menschen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt zeigt der Beschatter plötzlich Mitgefühl und handelt mit den „Andersdenkenden“ im Einverständnis, ohne sich jemals mit ihnen zu unterhalten.
Film „Babardeală cu bucluc sau porno balamuc“ (Bad Luck Banging or Loony Porn) - SNA, 1920, 05.03.2021
Der Berlinale-Gewinner mit Hardcore-Porno-Szenen: Trailer
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