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Nachtnews: Nordkorea meldet Fortschritte bei Raketentechnologie, Nato-Mitarbeiter vorzeitig geimpft

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 26.03.2021
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Nordkorea meldet Fortschritte bei Raketentechnologie; Wien erfolglos: EU-Impfstoff-Verteilung bleibt bestehen; Nato-Mitarbeiter werden vorzeitig geimpft; Ärzteverband kritisiert Saarlands Modellversuch; Reisebeschränkungen juristisch schwierig, sagt Merkel; Mindestens fünf Tote nach Tornados im US-Bundesstaat Alabama
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Nordkorea meldet Fortschritte bei Raketentechnologie

Nach seinem international kritisierten Test von zwei Kurzstreckenraketen hat Nordkorea von technischen Fortschritten bei der Raketentechnologie gesprochen. Bei dem Test am Donnerstag sei der neue Typ eines taktischen, gesteuerten Projektils erfolgreich zum Einsatz gekommen, berichteten die Staatsmedien heute. Die Entwicklung der Waffe sei von großer Bedeutung für den Ausbau der Militärmacht des Landes und die Abschreckung gegen alle Arten von militärischer Bedrohung auf der koreanischen Halbinsel, wurde ein Politbüromitglied der in Nordkorea herrschenden Arbeiterpartei zitiert. Nach Angaben Südkoreas und Japans hatte Nordkorea zwei ballistische Kurzstreckenraketen im Osten des Landes in Richtung offenes Meer abgefeuert. Tests mit solchen Raketen sind Nordkorea durch UN-Resolutionen untersagt.
Eine Beobachtungsplattform in der Nähe der entmilitarisierten Zone, die die beiden Koreas trennt, in Paju, Südkorea - SNA, 1920, 24.03.2021
Nordkorea testet Marschflugkörper – USA reagieren verhalten

Wien erfolglos: EU-Impfstoff-Verteilung bleibt bestehen

Österreich ist mit seiner Forderung nach einer Umverteilung der Corona-Impfstoffe in der Europäischen Union vorerst gescheitert. Die EU-Staats- und Regierungschefs bekräftigten bei ihrem Videogipfel den bisherigen Verteilschlüssel nach Bevölkerungsgröße. Nach stundenlangem Streit wurde nur vereinbart, weiter über eine vorgezogene Teillieferung von zehn Millionen Impfdosen im Geiste der Solidarität zu verhandeln. Österreich und fünf weitere EU-Staaten hatten eine ungleiche Verteilung der Impfstoffe in der EU beklagt.

Nato-Mitarbeiter werden vorzeitig geimpft

Um eine reibungslose Organisation des ersten Nato-Gipfels mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden zu ermöglichen, werden derzeit rund 3500 Beschäftigte in der Brüsseler Bündniszentrale vorzeitig gegen Corona geimpft. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat medizinisches Personal gestern mit dem Spritzen der Vakzine begonnen. Bereits an diesem Samstagabend soll die erste Impfrunde abgeschlossen sein. Als Termin für den ersten Nato-Gipfel mit Biden wird derzeit der 14. Juni in Erwägung gezogen. Die Immunisierung des Nato-Personals kann erfolgen, weil sich Polen trotz Impfstoffknappheit im eigenen Land dazu bereit erklärt, die insgesamt rund 7000 notwendigen Dosen zur Verfügung zu stellen.

Ärzteverband kritisiert Saarlands Modellversuch

Der Ärzteverband Marburger Bund hat den vom Saarland geplanten Modellversuch mit Lockerungen der Corona-Restriktionen kritisiert. „Versuche in Modellregionen können in dieser Situation keine Alternative zum Lockdown sein“, sagte die Vorsitzende des Ärzteverbands, Susanne Johna, der „Rheinischen Post“. Die dritte Welle sei bereits im vollen Gange. Sie sehe es kritisch, wenn mit dem Saarland ein zwar kleines, aber doch ganzes Bundesland einen Modellversuch durchführen wolle. Auch wenn die Inzidenz im Saarland noch relativ niedrig sei, bleibe völlig unklar, wie verhindert werden solle, dass viele Menschen aus anderen Bundesländern wegen der Öffnungen einreisen, sagte die Verbandschefin.

Reisebeschränkungen juristisch schwierig, sagt Merkel

Die Beschränkung touristischer Auslandsreisen in der Corona-Krise gestaltet sich nach Worten von Kanzlerin Angela Merkel rechtlich schwierig. Es gebe erhebliche juristische Bedenken. Die müsse man ernstnehmen, sagte die CDU-Politikerin in Berlin nach dem digitalen EU-Gipfel. Angesichts der hitzigen Diskussion über Urlaub auf Mallorca erwägt die Bundesregierung, Reisen in beliebte Urlaubsgebiete im Ausland vorübergehend zu verbieten. Merkel bat die zuständigen Ministerien, Möglichkeiten dafür zu prüfen.

Mindestens fünf Tote nach Tornados im US-Bundesstaat Alabama

Nach mehreren Tornados im südlichen US-Bundesstaat Alabama sind mindestens fünf Menschen gestorben. Im stark betroffenen Bezirk Calhoun seien zudem mehrere Häuser beschädigt und mehrere Menschen verletzt worden, sagte Sheriff Matthew Wade dem Sender CNN, ohne genaue Zahlen zu nennen. Der Nationale Wetterdienst warnte, es könne in mehreren südlichen Bundesstaaten, darunter Alabama und Georgia, in der Nacht (Ortszeit) zu weiteren Tornados kommen. Wie US-Medien unter Berufung auf örtliche Behörden berichteten, wurden drei erwachsene Mitglieder einer Familie getötet, als ein Tornado den Ort Ohatchee rund 97 Kilometer nordöstlich von Birmingham traf.
Nach Tornado in Alabama  - SNA, 1920, 26.03.2021
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