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Offenbar weder Maske noch Ticket: Messer-Attacke auf Zugbegleiter in Österreich

CC0 / Walter Bichler / Pixabay / Zugverkehr in Österreich (Symbolbild)
Zugverkehr in Österreich (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.03.2021
Ein Jugendlicher hat am Donnerstag in einem Zug von Wien in Richtung Tulln einen Zugbegleiter mit einem Messer verletzt. Dies teilte die Polizei Niederösterreich mit.
Der Vorfall ereignete sich demnach gegen 10:00 Uhr. Dabei kam es zu einem längeren Gespräch mit einem 54-jährigen Zugbegleiter aus dem Bezirk Zwettl.

„Während des Gesprächs sprang der 17-Jährige plötzlich auf und stach mit einem mitgeführten Messer mehrmals auf das 54-jährige Opfer ein“, so die Polizei.

Der Fahrgast hatte laut einem Online-Bericht der „Niederösterreichischen Nachrichten“ keine vorgeschriebene FFP2-Maske auf. Außerdem soll er bei der Kontrolle statt eines gültigen Fahrscheins den Reisepass gezeigt haben.
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Das Opfer selbst und ein 29 Jahre alter Zeuge aus Krems an der Donau konnten den Angreifer schließlich festhalten, wobei dieser versuchte weiter auf das Opfer und den Zeugen einzustechen. Der 29-Jährige wurde dabei leicht an der Hand verletzt.
Zwei weitere Männer griffen ein und fixierten den Angreifer bis zum Eintreffen am Hauptbahnhof Tulln.
Das 54-jährige Opfer wurde zwischenzeitlich von zwei Zeuginnen, darunter eine ausgebildete Ärztin, versorgt. Danach wurde der Mann in das Universitätsklinikum Tulln eingeliefert. Der 29-jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt.
Der 17-jährige Beschuldigte wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.
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Der Vorfall im REX 41 sei „nicht nur sehr traurig und bedauerlich, sondern in gleichem Maße schrecklich“, so die ÖBB. Generell sei „leider ein erhöhtes Aggressionsaufkommen bei Fahrgästen zu beobachten“, wird der Pressesprecher Christopher Seif von Medien zitiert. Aber tätliche Übergriffe wie jener vom Donnerstagvormittag „sind Gott sei Dank die Ausnahme“.
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