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EMA segnet zwei neue Impfstoff-Werke in Deutschland und den Niederlanden ab

© REUTERS / PIROSCHKA VAN DE WOUWEMA-Standort in Amsterdam
EMA-Standort in Amsterdam - SNA, 1920, 26.03.2021
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Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat am Freitag zwei Produktionsstandorten von Corona-Impfstoffen in Deutschland und den Niederlanden laut einer Mitteilung die offizielle Zulassung erteilt.
Betroffen sind demzufolge ein Werk in Marburg, das den Impfstoff „Comirnaty“ von Pfizer/Biontech produziert, sowie die Firma Halix, die im niederländischen Leiden das Präparat des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca herstellt.
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Beide Firmen haben bisher laut der Nachrichtenagentur DPA schon produziert, durften aber ohne EMA-Zulassung nicht ausliefern. Halix produziere bereits seit Wochen den Impfstoff, habe jedoch erst kürzlich bei der EMA die Zulassung für die EU beantragt.
Mit der Entscheidung sollen nun auch Engpässe bei der Bereitstellung des Astrazeneca-Impfstoffs kurzfristig erleichtert werden, da die vorproduzierten Impfdosen schnell ausgeliefert werden könnten, meldet die Agentur. Wie groß die Vorräte seien, sei unbekannt.
Bisher war für die Produktion von Astrazeneca in der EU nur ein Werk in Belgien offiziell zugelassen. Der Impfstoff wird auch in den USA und in Großbritannien hergestellt. Durch die Zulassung des Werkes in Marburg kann auch die Produktion des Pfizer/Biontech-Wirkstoffes erhöht werden.
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Astrazeneca hinkt mit seinen Lieferungen an die EU deutlich hinterher. Statt der ursprünglich anvisierten 120 Millionen Impfdosen sollen im ersten Quartal nur 30 Millionen kommen. Ausgeliefert wurden aber erst 17 Millionen. Im zweiten Quartal werden 70 statt 180 Millionen Dosen erwartet.
EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides begrüßte die Zulassung und hofft der DPA zufolge, dass wenigstens ein Teil der Lieferrückstände von Astrazeneca wettgemacht werden kann. Einige EU-Staaten seien von den „enttäuschenden Lieferkürzungen“ des britisch-schwedischen Herstellers stark betroffen.
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Unklar ist aber, ob die von Halix produzierten Impfdosen auch an die EU geliefert werden oder ob sie für Großbritannien vorgesehen sind. Die EU kontrolliert aber Impfstoff-Exporte und kann sie notfalls untersagen.
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