Medien: Abgeordnete von „russischen Hackern“ angegriffen

© SNA / Alexej MalhawkoHacker, Symbolbild
Hacker, Symbolbild  - SNA, 1920, 26.03.2021
Die Rechner von mindestens sieben Bundestags- und 31 Landtagsabgeordneten sind nach Angaben des Magazins „Spiegel“ gehackt worden. Hinter der Attacke steht aus Sicht der Sicherheitsbehörden der russische Geheimdienst, heißt es im Bericht.
Der Angriff soll von der Gruppe „Ghostwriter“ organisiert worden sein, die angeblich Phishing-E-Mails an die privaten Mailadressen der Politiker sandte, um ihre gesamten Accounts zu kapern. Ob Daten in die Hände der Einbrecher gelangt seien, sei zurzeit noch unklar. Die betroffenen Politiker gehören mehrheitlich laut dem Bericht den Parteien CDU/CSU und SPD an.
Außerdem soll es eine Cyberattacke auf politische Aktivisten in Hamburg und Bremen gegeben haben.
Die Sicherheitsbehörden glauben demnach, dass vermutlich „russische Hacker“ am Werk gewesen seien. Dabei machten sie keine Angaben dazu, auf welcher Basis sie hinter der Attacke russische Hacker vermuten.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) weigerte sich, einen Kommentar abzugeben. „Das Bundesamt für Verfassungsschutz äußert sich zu diesem Thema nicht“, hieß es bei dem Amt.
Der Westen hat Moskau wiederholt beschuldigt, sich in innere Angelegenheiten einzumischen und Cyber-Angriffe zu organisieren. Russland bestritt alle Vorwürfe mit der Begründung, die westlichen Länder hätten keinerlei Beweise vorgelegt. Moskau hat auch wiederholt erklärt, dass es zu einem Dialog über Cybersicherheit bereit sei.
Flagge der USA - SNA, 1920, 21.02.2021
USA drohen Russland wegen angeblichen Hackerangriffs mit „nicht einfach Sanktionen“
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