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Wegen Überdosierung und Langzeitschäden – Zahl der Drogentoten 2020 erneut gestiegen

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHKrankenhaus in Berlin (Archivbild)
Krankenhaus in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 25.03.2021
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Im Pandemiejahr 2020 sind dreizehn Prozent mehr Menschen an den Folgen des Drogenkonsums gestorben als noch im Vorjahr. Das teilte die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) am Donnerstag mit. Sie warnte davor, suchtkranke Menschen in der Pandemie allein zu lassen.
Mit insgesamt 1581 Menschen starben im vergangenen Jahr 183 Menschen mehr wegen Konsums illegaler Substanzen als 2019. Die Überdosierung von Opioiden wie Heroin und Morphin war mit 572 Toten erneut die häufigste Todesursache. An Langzeitschäden durch Drogenkonsum starben 432 Menschen, schreibt die Deutsche Presse-Agentur. Die meisten Drogentoten hat es in Nordrhein-Westfalen (401), Bayern (284) und Berlin (216) gegeben.
„Die Lage ist für suchtkranke Menschen durch die Pandemie mehr denn je dramatisch“, betonte die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU). „Gewohnte Strukturen, persönliche Hilfsangebote und Ansprechpartner sind quasi von einem Tag auf den anderen weggebrochen.“ Es sei wichtig, die Suchthilfe vor Ort gerade aufrechtzuerhalten.
Betrachtet man die Zahlen der letzten zwanzig Jahre, so muss man den neuerlichen Anstieg etwas relativieren. Mit 2030 Drogentoten war die Zahl im Jahr 2020 wesentlich höher und hat sich seither erst deutlich verringert und dann auf einem einigermaßen stabilen Niveau eingepegelt. Wie auf einer Grafik von „Statista“ anschaulich dargestellt, waren 2011 und 2012 die Jahre mit den wenigsten Drogentoten (986 und 944).
Bundeskanzlerin Angela Merkel - SNA, 1920, 25.03.2021
In dritter Pandemiewelle kann man „nicht nichts“ machen – Merkel
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