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Stoltenberg: Russland glaubt nicht mehr an Zusammenarbeit mit Nato

© AP Photo / Olivier HosletNato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg  - SNA, 1920, 25.03.2021
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Die Zusammenarbeit der Nato mit Russland ist laut dem Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg, beendet, weil Moskau angeblich an die Idee einer solchen Zusammenarbeit nicht mehr glaubt.
„Nach dem Ende des Kalten Krieges haben wir nicht nur neue (Nato)-Mitglieder in Ost- und Mitteleuropa aufgenommen: Polen, die baltischen Länder, Ungarn, Rumänien, Bulgarien. Wir haben nach und nach eine immer engere Zusammenarbeit mit Russland aufgebaut. Ich war bei vielen Nato-Gipfeln, an denen Präsident Wladimir Putin und Ministerpräsident Dmitri Medwedew teilnahmen. Es war Russland, das aufgehört hat, an die Idee der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Vertrauens zu glauben“, sagte Stoltenberg bei einem Treffen mit Studenten der Universität des Südens Florida (USF) zum Thema „Die Zukunft der Nato“, das per Videoschalte stattfand.
Er fügte hinzu, dass die Idee, dass sich die Nato „aggressiv nach Osten erweitert und Russland bedroht“, falsch sei. „Das ist eine gefährliche Idee, und sie ist absolut falsch. Wir respektieren die freie und unabhängige Wahl souveräner Staaten. Dies ist das souveräne Recht eines jeden Staates, seinen eigenen Weg zu wählen ... Es ist nicht die Nato, die sich aggressiv nach Osten ausdehnt, sondern die Länder aus dem Osten (Europas) haben durch demokratische Prozesse beschlossen, der Nato beizutreten“, erklärte Stoltenberg.
EU-Außenbeauftragter Josep Borrell - SNA, 1920, 24.03.2021
Borrell: EU und USA werden ihr Vorgehen gegen Russland abstimmen
Die westlichen Länder haben wiederholt erklärt, Russland als eine Bedrohung anzusehen. Zuvor hatte der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, Russland als einen „gefährlichen Nachbarn“ bezeichnet.
Anfang März hatte US-Außenminister Antony Blinken in seiner außenpolitischen Programmrede Russland als eines der „gefährdenden“ Länder eingestuft.
Moskau hatte seinerseits mehrmals betont, gute Beziehungen zu allen Partnern anzustreben. Allerdings könne Russland alleine dieses Ziel nicht erreichen, hieß es.
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