Panne bei Nachtflug: Kampfjet F-35 beschießt sich selbst

CC0 / Public Domain / Air Force / F-35B Lightning II
F-35B Lightning II - SNA, 1920, 25.03.2021
Ein Projektil explodiert kurz nach dem Austritt aus der Mündung der Bordkanone eines Jagdbombers F-35B des amerikanischen Marine Corps. Schwerste Schäden am Rumpf des Flugzeugs sind die Folge. Mehrere US-Portale berichten über den Unfall.
Wenn die Flieger des Marine Corps einen Flugunfall als Klasse A einstufen, dann wiegen die Unfallfolgen wirklich schwer. Auf mindestens 2,5 Millionen Dollar wird so ein Schaden beziffert, wenn es nicht gleich der Verlust der ganzen Maschine ist.
Den Unfall, der sich am 12. März bei einem nächtlichen Übungseinsatz in Arizona ereignete, hat das Marine Corps als eben diese Klasse A kategorisiert. Erst kürzlich erklärte ein Sprecher des Marine Corps, was passiert ist: Am Unterrumpf einer F-35B Lightning II seien starke Schäden entstanden, als ein 25-mm-Projektil beim Austritt aus der Mündung der Bordkanone explodiert sei.
„Die Panne hatte keine Menschenverletzungen zur Folge. Eine Untersuchung des Vorfalls ist gegenwärtig in Gang“, sagte Captain Andrew Wood laut dem Portal „Military.com“ am Dienstag. Der Pilot sei unverletzt, er habe die schwer beschädigte Maschine sicher landen können.
Die Lockheed Martin F-35B Lightning II nutzt – anders als die Version F-35A – keine intern eingebaute Bordkanone, sondern einen extern unter dem Rumpf montierten Kanonenbehälter (Gun Pod) vom Typ GAU-22. Dieser war auch bei der Pannenmaschine des Marine Corps vorhanden.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала