Merkel will nicht die Vertrauensfrage stellen, Kritik an Verabschiedung von Lobbyregister

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Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 25.03.2021
Merkel will nicht die Vertrauensfrage stellen; Dritte Corona-Welle kann laut RKI nicht ohne Lockdown gestoppt werden; Kritik an Verabschiedung von Lobbyregister; Impftempo stagniert in Deutschland - Mehr als die Hälfte der Israelis vollständig vakziniert ; Bidens Hunde sind zurück im Weißen Haus
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum donnerstag geschehen ist.

Merkel will nicht die Vertrauensfrage stellen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Forderung aus der Opposition nach einer Vertrauensfrage im Parlament abgelehnt. Sie habe die Unterstützung der Bundesregierung und insofern auch des Parlaments, sagte die CDU-Politikerin in der ARD. Sie habe die Menschen um Verzeihung gebeten, das sei das richtige Vorgehen gewesen. Kanzleramtsminister Braun räumte ein, die Idee der zusätzlichen Ruhetage um Ostern herum sei rechtlich nicht abschließend geprüft gewesen. Ein solcher Fehler dürfe nicht noch einmal passieren, sagte er im ZDF. Linke, FDP und AfD hatten Merkel wegen des Hin und Her bei den Oster-Lockdown-Beschlüssen aufgefordert, im Bundestag die Vertrauensfrage zu stellen.

Dritte Corona-Welle kann laut RKI nicht ohne Lockdown gestoppt werden

Die jüngste Zunahme der Corona-Neuinfektionen in Deutschland kann nach Ansicht des Robert Koch-Instituts nur mit Hilfe eines Lockdowns gestoppt werden. Bis ein Großteil der Bevölkerung gegen das Coronavirus immun sei, gebe es keine andere Lösung, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler in einer Online-Veranstaltung der deutschen Botschaft in Washington. Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt fordert dagegen, auch andere Möglichkeiten als den Lockdown in den Blick zu nehmen. Der monatelange Jo-Jo-Dauerlockdown zermürbt die Menschen. Er darf nicht die einzige Antwort auf die dritte Corona-Welle sein, sagte Reinhardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Corona-Schnelltests - SNA, 1920, 25.03.2021
RKI meldet mehr als 22.000 neue Corona-Infektionen in Deutschland

Kritik an Verabschiedung von Lobbyregister

Vor der geplanten Verabschiedung des Lobbyregisters im Bundestag kritisiert die Organisation Transparency International den Gesetzentwurf der großen Koalition als unzureichend. Wenn das Lobbyregister so komme, wie es jetzt gestaltet sei, werde es mehrere große Mängel haben, sagte der Deutschland-Chef der Organisation, Hartmut Bäumer, der „Augsburger Allgemeinen“. Man werde nicht nachvollziehen können, welche Lobbyisten im Bundestag und in den Ministerien mit welchen Anliegen aufgeschlagen seien. Die Einführung des zwischen den Fraktionen von CDU/CSU und SPD ausgehandelten Gesetzes soll heute im Bundestag beschlossen werden.

Impftempo stagniert in Deutschland - Mehr als die Hälfte der Israelis vollständig vakziniert

Vor dem angekündigten Schub bei den Corona-Impfungen stagniert das Tempo der Impfkampagne in Deutschland derzeit weiter. Auch eine knappe Woche nach dem Ende des Impfstopps für das Präparat von Astrazeneca ist noch nicht in allen Bundesländern das Onlinebuchen für Impftermine wieder freigeschaltet worden.

Nordkorea feuerte Südkorea zufolge zwei Kurzstreckenraketen ab

Nordkorea hat bei seinem jüngsten Waffentest nach Angaben des südkoreanischen Militärs zwei ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert. Die Raketen seien im Abstand von knapp 20 Minuten von Hamju an der Ostküste gestartet und 450 Kilometer weit geflogen, teilte Südkoreas Generalstab mit. Zuvor hatte die oberste Kommandostelle von zunächst nicht identifizierten Geschossen gesprochen. UN-Resolutionen verbieten dem wegen seines Atomwaffenprogramms isolierten Nordkorea den Test ballistischer Raketen, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf tragen können.
Eine Beobachtungsplattform in der Nähe der entmilitarisierten Zone, die die beiden Koreas trennt, in Paju, Südkorea - SNA, 1920, 24.03.2021
Nordkorea testet Marschflugkörper – USA reagieren verhalten

Bidens Hunde sind zurück im Weißen Haus

Die beiden Schäferhunde von US-Präsident Joe Biden sind zurück im Weißen Haus. Das bestätigte ein Sprecher der First Lady Jill Biden auf Anfrage. Der jüngere der beiden Hunde, „Major“, habe inzwischen zusätzliches Training bekommen, erklärte der Sprecher weiter. Biden hatte in einem Interview mit dem Sender ABC bereits angekündigt, dass ein Hundetrainer mit dem Tier arbeite, nachdem es im Weißen Haus einen Zwischenfall gegeben hatte. Anfang März hatte „Major“ einen Menschen verletzt. Er und der zweite Biden-Hund „Champ“ hatten daraufhin einige Tage im Haus der Biden-Familie im Bundesstaat Delaware verbracht.
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