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Astronaut Gerst wirbt um Nachwuchs: „Wir suchen keine Supermänner und Superfrauen“

© SNA / Alexej FilippowDeutscher Astronaut Alexander Gerst (Archivbild)
Deutscher Astronaut Alexander Gerst (Archivbild) - SNA, 1920, 25.03.2021
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Bei seiner Bewerbung bei der ESA im Jahr 2008 hat der deutsche Astronaut Alexander Gerst nach eigenen Worten mit einer Ablehnung gerechnet. Nun wirbt der „Astro-Alex“ selbst um Nachwuchs für Europas Raumfahrt und will künftig mehr Frauen zur Bewerbung ermutigen.
„Ich dachte, Astronauten müssten Supermänner sein - und mir war ja klar, ich hingegen bin nur ein Mensch“, sagte Gerst im Interview der Deutschen Presse-Agentur. In der Tat sei aber ein Bewerber oder eine Bewerberin mit durchschnittlichen Fähigkeiten in allen wichtigen Bereichen oft der beste Kandidat.
Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt sucht die europäische Raumfahrtagentur Esa wieder neue Astronautinnen und Astronauten.
„Wir suchen keine Supermänner und Superfrauen. Im Gegenteil“, erläuterte Gerst. „Es geht nicht darum, bereits alles zu wissen oder zu können, sondern darum, wie schnell man sich Neues aneignen kann. Jeder von uns hat in diesem Job neu angefangen.“
Der 44-Jährige verwies darauf, dass bisher mehr Raumfahrer als Raumfahrerinnen ins All geflogen seien. Das wolle er ändern.
Astronaut, Weltraum, Symbolbild - SNA, 1920, 08.02.2021
Von „Astro-Alex“ inspiriert: Esa sucht Astronautinnen und Astronauten
„Wir können nicht einfach eine Quote einführen. „Wir wollen jedoch sehr viel mehr Frauen zur Bewerbung ermutigen, um unser Team dadurch diverser zu machen“, so Gerst: „Unterschiede machen ein Team besser.“
Mit ihrem Programm „Parastronaut“ sucht die Esa auch explizit nach einer Astronautin oder einem Astronauten mit einem bestimmten Grad an körperlicher Behinderung.
Gerst dazu: „Es geht nicht darum, Menschen mit Behinderungen einen Gefallen zu tun. Sondern dass wir Diversität als Chance sehen.“ Gerst schließt nicht aus, dass er selbst bald wieder abhebe: „Ich stehe weiter für Missionen zur Verfügung.“
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