Union verliert massiv in der Wählergunst – Wahlumfragen

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CDU-Logo (Archiv) - SNA, 1920, 24.03.2021
Die Union verliert in der Bevölkerung rasch an Ansehen. Das zeigen zwei neue Umfragen.
Im „RTL/NTV“-Trendbarometer stürzt die Union weiter ab. Bei der Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts „Forsa“ kommen CDU/CSU lediglich auf 26 Prozent. Das sind drei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Grünen liegen mit 22 Prozent knapp dahinter. Die SPD verharrt auf 16 Prozent, die FDP und die AfD auf 10, die Linke auf 8 Prozent.
In einer Befragung des Instituts für Demoskopie „Allensbach“ im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) sinkt die Zustimmung für die Unionsparteien bei der Sonntagsfrage von 37 Prozent im Februar auf 28,5 Prozent. Auf 21 Prozent kommen die Grünen, die SPD kommt auf 18 Prozent. FDP und Linke erreichen jeweils 8,5 Prozent, die AfD erzielt 10 Prozent.
Aus Sicht von „Allensbach“-Geschäftsführerin Renate Köcher sei die Affäre einzelner Unionspolitiker um Geschäfte mit Schutzmasken nicht entscheidend für den Niedergang der Union in den Umfragen gewesen. Der Vertrauensverfall habe schon davor eingesetzt. Dabei sei die Niederlage der Christdemokraten in Baden-Württemberg schon drei Wochen vor der Landtagswahl absehbar gewesen. Hauptgrund für den Sinneswandel laut Köcher: Das Vertrauen, „die CDU kann Krise“, sei erschüttert. Lange sei das Vertrauen in den Kurs der Regierung ungewöhnlich groß gewesen. Seit Januar verfalle die Zustimmung und wachse die Kritik, sagte Köcher der FAZ.
Das neue Führungsduo der Linken – die thüringische Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow (links) und die hessische Landtagsfraktionschefin Janine Wissler. - SNA, 1920, 28.02.2021
Ein Fall für zwei: Wohin steuert die LINKE wirklich?
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