Von wegen der Corona-Krise: Linke fordert wieder mal Vermögensabgabe

CC0 / NettPix / Geld (Symbolbild)
Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.03.2021
Die Linke hat erneut die Einführung einer Vermögensabgabe zur Finanzierung der Folgen der Corona-Krise gefordert. Wie Fraktionschef Dietmar Bartsch am Mittwoch auf Twitter schrieb, wird eine einmalige Abgabe nur 0,7 Prozent der Bevölkerung in Deutschland treffen, bringt dem Bund aber Einnahmen von bis zu 310 Milliarden Euro.
Zuvor hatten er und weitere Vertreter der Partei einen „Acht-Punkte-Plan für gleichwertige Lebensverhältnisse“ vorgestellt. Die Vermögensabgabe ist Teil davon, wie die Deutsche Presse-Agentur meldet.
Der Partei zufolge stehen Hunderttausende Arbeitsplätze auf der Kippe, es drohe eine Pleitewelle.
„Wir brauchen eine einmalige Vermögensabgabe in Deutschland für Multimillionäre und Milliardäre, um die Folgen dieser Krise und die damit einhergehenden zukünftigen Herausforderungen mitzufinanzieren.“
Notärzte bei der Aufnahme eines Corona-Patienten in der tschechischen Stadt Ceska Lipa, 18. März 2021 - SNA, 1920, 19.03.2021
Biden schüchtert Amerikaner mit Corona-Lage in Europa ein
Die Linke fordert außerdem eine Angleichung der Löhne in Ostdeutschland an das Westniveau bis 2025 und eine sofortige Angleichung der Ostrenten. Sie verlangt auch, Krankenhäuser in die öffentliche Hand zu überführen, stillgelegte Bahnstrecken zu reaktivieren und der „Verödung“ von Innenstädten mit einem Programm entgegenzuwirken.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала