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Brandanschlag auf Delmenhorster Rathaus aus Unzufriedenheit mit Corona-Regeln – Polizei

© CC0 / Thobias Rebein / PixabayDeutsche Polizei (Symbolbild)
Deutsche Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.03.2021
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Wenige Stunden nach dem Brandanschlag auf das Rathaus in Delmenhorst in Niedersachsen will die Polizei das Motiv des Tatverdächtigen geklärt haben: Dieser soll aus Ärger über die Corona-Regeln am Dienstagabend Molotow-Cocktails in das Gebäude geworfen und einen Brand ausgelöst haben.
Der 30-Jährige war auf frischer Tat von Zeugen ertappt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.Die Motivlage des Brandanschlages habe sich aus der ersten Vernehmung des Verdächtigen ergeben, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit:
„Demnach verübte er den Brandanschlag, um seiner Unzufriedenheit über die Corona-Regelungen Ausdruck zu verleihen.“
Nach Angaben der Beamten hatte der Beschuldigte gegen die Corona-Verordnung verstoßen, weshalb gegen ihn seitens der Stadt Delmenhorst diverse Ordnungswidrigkeitsverfahren geführt würden. Strafrechtlich sei er aber noch nicht in Erscheinung getreten.
Polizeiauto (Symbolbild)  - SNA, 1920, 24.03.2021
Delmenhorst: Mann nach Brandanschlag auf Rathaus festgenommen
Staatsschutz- und Brandermittler der Polizei Delmenhorst haben die Ermittlungen aufgenommen und prüfen in diesem Zusammenhang auch weitere Motivlagen.
Wie SNA bereits berichtete, steht der 30-Jährige im Verdacht, am späten Dienstagabend mehrere als Molotow-Cocktails präparierte Glasflaschen in das Rathaus geworfen und einen Brand ausgelöst zu haben.
Der mutmaßliche Täter wurde von Passanten gestellt und ließ sich widerstandslos von ihnen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Die Flammen konnten schnell von der Feuerwehr gelöscht werden, dennoch wurde ein Zimmer der Tourist-Info durch das Feuer schwer beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
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