Verheerendes Hochwasser in Australien fordert erste Todesopfer

© REUTERS / JILL GRALOWDie Überflutung im australischen Bundesstaat New South Wales
Die Überflutung im australischen Bundesstaat New South Wales  - SNA, 1920, 24.03.2021
Die Zahl der Menschen, die angesichts der Überschwemmungen im australischen Bundesstaat New South Wales in Sicherheit gebracht wurden, ist nach Angaben der Zeitung „Sydney Morning Herald“ auf 20.000 gestiegen. Inzwischen wurden erste Todesopfer gemeldet.
Die Zeitung berichtet von einem Mann, der mit dem Auto blockiert worden und infolge ums Leben gekommen ist. Das Auto mit der Leiche des Mannes wurde laut der Polizei in den Fluten auf der Autobahn Cattai Ridge Road nordwestlich der Bundesstaat-Hauptstadt Sydney entdeckt, erst fünf Stunden nachdem der Rettungsdienst um 6.25 Uhr Ortszeit alarmiert worden war.
Die Ministerpräsidentin Gladys Berejiklian bestätigte die Informationen von dem tragischen Unfall und sprach den Angehörigen des Todesopfers ihr Beileid aus.
Vor dem Hintergrund der Überschwemmungen und heftigen starken Regenfälle, die seit der vergangenen Woche andauern, hatten die Behörden von New South Wales Medienberichten zufolge Evakuierungszentren eröffnet.
Einwohner von insgesamt 38 Gebieten, die als Katastrophengebiete eingestuft wurden, können finanzielle Unterstützung im Wert von 1000 australischen Dollar (umgerechnet 844 Euro) für jeden Erwachsenen und 400 australischen Dollar (umgerechnet 258 Euro) für jedes Kind erhalten.
Überschwemmung in Australien - SNA, 1920, 21.03.2021
Australien erlebt schlimmste Überschwemmungen seit 50 Jahren – Fotos und Video
Mehr als 200 Schulen im Bundesstaat wurden geschlossen, viele Straßen wurden aufgrund von Überschwemmungen und heftigen Niederschlägen unzugänglich oder sind gesperrt. Laut dem Feuerwehr- und Rettungsdienst von New South Wales sehen viele Gebiete des Bundesstaates derzeit wie ein „Binnenmeer“ aus.

Ein weiteres Todeopfer in Queensland entdeckt

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hat die Polizei des Bundesstaat Queensland inzwischen eine weitere Leiche in einem umgestürzten Nutzfahrzeug in den Fluten gefunden.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur mussten landesweit mehr als 40.000 Menschen angesichts der gefährlichen Sturzfluten ihre Häuser verlassen.
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