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Kirchen wollen sich Ostern nicht durch Lockdown nehmen lassen

© AFP 2021 / SASCHA STEINBACHVorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing
Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing - SNA, 1920, 23.03.2021
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Kein Präsenzgottesdienst zum wichtigsten christlichen Fest? Katholische und evangelische Kirchen zeigten sich überrascht von der Bitte von Bund und Ländern, auf Osterfeierlichkeiten in den Gotteshäusern pandemiebedingt zu verzichten.
Ostern sei das wichtigste Fest für die Christen und man wolle darauf nicht verzichten, stellte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Dienstag klar. Auch die evangelische Kirche in Baden-Württemberg hatte verlauten lassen:

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehen wir keine Notwendigkeit, unsere strengen, bewährten und nachhaltigen Regelungen für Präsenzgottesdienste zu ändern.“

Laut der Deutschen Presse-Agentur liefen am Dienstag bereits Gespräche zwischen den Kirchen und der Bundesregierung. Wie der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mitteilte, wolle man nach Abschluss der Gespräche in Gremien beraten, wie man mit der Bitte über den Verzicht auf Präsenzgottesdienste umgehen wolle.
In diesem Zusammenhang verwiesen Katholiken und Protestanten auf die Hygienekonzepte in den Gotteshäusern, wie Einhaltung der Abstände, das Tragen von FFP2-Masken und den Verzicht auf Gesang.
„Zu Weihnachten haben wir gezeigt, wie wir mit Vorsicht Messe feiern können“, schrieb Bätzing auf Twitter.
Benjamin Strasser, religionspolitischer Sprecher der FDP im Bundestag, kritisierte einen Kirchen-Lockdown zu Ostern als „völlig überzogen“.
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