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EU-Kommission kündigt wegen Lieferausfällen entschiedenes Vorgehen gegen Astrazeneca an

© REUTERS / CATHRIN MUELLERLogo der deutschen Filiale des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca in Wedel bei Hamburg
Logo der deutschen Filiale des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca in Wedel bei Hamburg  - SNA, 1920, 23.03.2021
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Die EU-Kommission hat bekannt gegeben, dass sie gegen die Lieferausfälle des britisch-schwedischen Impfstoffherstellers Astrazeneca entschieden vorgehen werde. Das teilte die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag mit.
„Wir werden alle Instrumente nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um die Dosen zu bekommen“, sagte die für Gesundheit zuständige Generaldirektorin Sandra Gallina im Haushaltsausschuss des Europaparlaments.
„Wir beabsichtigen natürlich zu handeln.“ Wie genau dies aussehen könnte, verriet die Italienerin nicht.
Zugleich kündigte die EU-Kommission für Mittwoch an, die im Februar eingeführte Exportkontrolle für Corona-Impfstoffe zu revidieren.
Die Europäische Union wird laut der Agentur Bloomberg Anträge für den Export des Corona-Impfstoffs des Pharmaunternehmens Astrazeneca nach Großbritannien prüfen und diese wahrscheinlich ablehnen, bis der Hersteller seine Lieferungsverpflichtungen gegenüber der EU erfüllt.
Corona-Impfstoff von Astrazeneca - SNA, 1920, 22.03.2021
EU will Exporte von Astrazeneca nach Großbritannien blockieren – Bloomberg
Zuvor hatte die Chefin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, in einem Interview mit der Funke-Mediengruppe von der möglichen Einführung eines Exportverbots für Astrazeneca-Produkte aus der EU gesprochen. Sie warf dem Unternehmen vor, im ersten Quartal nur 30 Prozent der vereinbarten Menge an die EU-Mitgliedsstaaten geliefert zu haben.
Darüber dürften auch die Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel am Donnerstag beraten. Kanzlerin Merkel sprach sich zuletzt gegen „generelle Exportverbote“ für Corona-Impfstoffe aus. Gallina machte in diesem Zusammenhang klar, dass andere Unternehmen, die ihre Verträge erfüllten, wohl nicht mit Exportstopps rechnen müssten.
Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen - SNA, 1920, 19.03.2021
Von der Leyen will Lieferengpässe mit „Astra-Zeneca“ klären – Bei „Sputnik V“ Klärungsbedarf
Am Freitag hatte die Europäische Kommission einen Brief an den Pharmakonzern „Astra-Zeneca“ wegen Lieferschwierigkeiten beim Corona-Impfstoff gesendet. Das britisch-schwedische Unternehmen hinkt mit seinen Lieferungen an die EU deutlich hinterher. Statt der ursprünglich anvisierten 120 Millionen Impfdosen sollen im ersten Quartal nur 30 Millionen kommen und im zweiten Quartal 70 statt 180 Millionen Dosen.
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