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Verdi empört über Rassismus-Vorwürfe gegen Jobcenter

© AFP 2021 / INA FASSBENDERVerdi-Strek in Dortmund (Archiv)
Verdi-Strek in Dortmund (Archiv) - SNA, 1920, 22.03.2021
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Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat den Paritätischen Wohlfahrtsverband für Rassismus-Vorwürfe gegen Jobcenter kritisiert.

„Wir finden es befremdlich, dass der Paritätische Wohlfahrtsverband pauschale Vorwürfe gegen Beschäftigte erhebt und damit alle in ein falsches Licht gestellt werden“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle laut einer Mitteilung am Montag in Berlin. „Dieses Verhalten ist empörend“, wurde sie von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.

Der Verband hatte vergangene Woche eine Mitteilung unter der Überschrift „Paritätischer warnt vor Rassismus in Jobcentern“ veröffentlicht. Er berief sich auf die Ergebnisse einer von einer Referentin beim Paritätischen Gesamtverband mitverfassten Erhebung.
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Diskriminierung von Ausländern

EU-Ausländer und -Ausländerinnen werden laut dieser Umfrage bei der Beantragung von Sozialleistungen oder Kindergeld diskriminiert. Teils würden sie schon im Eingangsbereich von Jobcentern zurückgewiesen. Andere würden zu einer stärkeren Mitwirkung verpflichtet als deutsche Antragstellende. Teils würden aufstockende Leistungen trotz belegter Erwerbstätigkeit verweigert. Bei Anträgen würden teils nur von Rumänen oder Bulgaren Personenkennnummern abgefragt.
„Ich weiß nicht, ob das, was wir aus den Jobcentern hören, bereits struktureller Rassismus ist. Wenn nicht, ist es auf jeden Fall recht nahe daran“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Verbands, Ulrich Schneider.
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