Rakete „Sojus“ mit 38 Satelliten startet vom Weltraumbahnhof Baikonur – Video

© SNA / Pressedienst von Roskosmos / Zur BilddatenbankRakete „Sojus“
Rakete „Sojus“  - SNA, 1920, 22.03.2021
Die Trägerrakete „Sojus-2.1a“ mit 38 Satelliten an Bord, deren Start man vom 20. März verschoben hat, ist am Montag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Die Übertragung zeigte die russische Weltraumbehörde Roskosmos live.
„Vom Weltraumbahnhof Baikonur ist die Trägerrakete ,Sojus-2.1a‘ mit dem Raumschlepper Fregat (eine Raketenoberstufe - Anm. d. Red.) und 38 Weltraumgeräten aus 18 Ländern gestartet!“, heißt in einer Twitter-Mitteilung von Roskosmos.
Später wurde bekannt, dass sich alle drei Stufen erfolgreich von der Rakete trennten. Dazu gibt es entsprechende Videos:
Die Ladung umfasst den südkoreanischen Fernerkundungssatelliten CAS500-1 als primäre Nutzlast, den japanischen Satelliten ELSA-d zum Andocken und Entfernen von Weltraummüll; vier japanische GRUS-Satelliten; Saudi-Arabiens optische Erdbeobachtung NAJM-1 und andere, darunter Satelliten aus Russland, Israel, Thailand, Kanada, Brasilien, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Argentinien und Ungarn.
Für diesen Start wurde die Rakete „Sojus“ nachgefärbt: Statt traditioneller in grau und orange zeigt sich die Rakete in weiß und blau. In der ganzen Geschichte der Flüge seit 1966 wurde die „Sojus“-Rakete nur einmal im Juli 1975 nachgefärbt. Für den Start eines bemannten Schiffs mit den Kosmonauten Alexej Leonow und Waleri Kubassow war sie weiß.
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