München: Polizei löst Gottesdienst mit 130 Besuchern auf

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Polizei in Bayern (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.03.2021
Rund 130 Männer und Frauen haben am Montag einen Gottesdienst in München besucht – erlaubt waren nicht einmal halb so viele Besucher. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Das Hygienekonzept für die religiöse Zeremonie sei von 60 Teilnehmern ausgegangen, zitiert die dpa die Polizei. Ein Zeuge hatte beobachtet, dass viele Menschen in das Kirchengebäude im Stadtteil Neuperlach gingen, und den Polizeinotruf gewählt. Den Angaben zufolge trugen die Anwesenden am Sonntagmorgen zwar Masken, viele von ihnen hielten aber den Mindestabstand nicht ein.
Auf Anweisung der Polizei verließen dann so viele Besucher die serbisch-orthodoxe Veranstaltung, dass das Hygienekonzept eingehalten werden konnte. Der Veranstalter wurde wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Gottesdienste sind trotz Corona-Pandemie erlaubt, aber nur unter Auflagen, wie ein Polizeisprecher sagte: „Es muss ein Hygienekonzept geben, und es dürfen nicht mehr Personen teilnehmen als darin vorgesehen.“
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Corona-Stand in Deutschland

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden in Deutschland binnen eines Tages 7709 Corona-Neuinfektionen sowie weitere 50 Todesfälle gemeldet. Demnach haben sich in Deutschland (Stand 22. März, 03.28 Uhr) insgesamt 2.667.225 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind bislang 74.714 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.
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