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EMA schickt Experten zur Überprüfung von Daten zu „Sputnik V“ nach Russland

© REUTERS / STEVO VASILJEVICRussischer Impfstoff "Sputnik V" in Montenegro
Russischer Impfstoff Sputnik V in Montenegro  - SNA, 1920, 22.03.2021
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Experten der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA werden im April nach Russland kommen, um die Daten zum russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“ zu überprüfen. Dies gab der Leiter der Abteilung für Gesundheitsbedrohungen und Impfstrategie der Organisation Marco Cavaleri gegenüber dem TV-Sender Rai3 bekannt.
Auch der von dem deutschen Unternehmen Curevac entwickelte Impfstoff sowie das Vakzin der US-Firma Novavax würden derzeit für die mögliche Zulassung einer Kontrolle unterzogen, hieß es.
„Im April werden wir in Russland Inspektionen durchführen, sowohl für die Produktion als auch für die klinische Studie“, äußerte Cavaleri.
Die EMA hat am 4. März mit der Untersuchung des russischen Impfstoffs begonnen. Eine endgültige Genehmigung könnte im Mai erfolgen, teilte eine mit dem Prozess vertraute Quelle mit.
Am Samstag hatte der Präsident der mittelitalienischen Region Latium, Nicola Zingaretti, angekündigt, in wenigen Tagen eine Vereinbarung unterzeichnen zu wollen, um wissenschaftliche Tests des Impfstoffs „Sputnik V“ am Nationalen Forschungsinstitut zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten (INMI) in Rom durchzuführen.
Impfdosen von Sputnik V - SNA, 1920, 21.03.2021
Schwedische Unternehmen bereit zur Herstellung von „Sputnik V“
Zuvor hatte der medizinische Direktor des Forschungsinstituts INMI, Dr. Francesco Vaia, in einem Interview mit der Zeitung „La Repubblica“ bekannt gegeben, das Gamaleja-Forschungsinstitut für Epidemiologie und Mikrobiologie, das den Corona-Impfstoff „Sputnik V“ entwickelt hat, werde drei Mitarbeiter nach Rom schicken, um gemeinsame Studien zur Wirksamkeit des russischen Vakzins in Bezug auf verschiedene Varianten von Covid-19 zu untersuchen.
Mit „Sputnik V“ hatte das russische Gesundheitsministerium im August 2020 den weltweit ersten Impfstoff gegen Covid-19 registriert. Das Vakzin wurde vom Gamaleja-Forschungsinstitut für Epidemiologie und Mikrobiologie des russischen Gesundheitsministeriums mit Unterstützung des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt.
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Die medizinische Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte Anfang Februar die Zwischenanalyse der Ergebnisse der klinischen Phase-III-Studien des Impfstoffs „Sputnik V“, die ihm eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent und Sicherheit bescheinigen.
„Sputnik V“ wurde bereits in 52 Ländern mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 1,4 Milliarden Menschen registriert. Das russische Vakzin hat die zweithöchste Anzahl von Zulassungen weltweit.
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