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Nächtliche Ausgangssperre ist noch nicht zwingend notwendig - Karl Lauterbach

© AP Photo / Fritz ReissKarl Lauterbach (Archivfoto)
Karl Lauterbach (Archivfoto) - SNA, 1920, 22.03.2021
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Im Vorfeld des Corona-Gipfels hält SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach eine nächtliche Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie noch nicht zwingend notwendig.
Wie er am Sonntagabend gegenüber dem „Bild live“ sagte, dürfte sie aber bei weiterhin rasant steigenden Fallzahlen kaum zu vermeiden sein. Die sich ausbreitende Corona-Mutation B.1.1.7 sei auf einen Monat betrachtet „vier- bis achtmal so ansteckend“ wie das bisherige Virus, heißt es zur Begründung.
„Bisher ist es keinem Land gelungen, die viel schnellere Pandemie mit dieser Mutation in den Griff zu bekommen, ohne dass es Ausgangsbeschränkungen im Lockdown gegeben hätte“, so Lauterbach.
Frau mit dem Hund in Gelsenkirchen, Deutschland - SNA, 1920, 22.03.2021
Corona-Gipfel am Montag: Lockdown bis Mitte April? Entwurf mit Maßnahmen liegt vor
Gleichwohl müsse klar sein: „Ausgangsbeschränkungen sind die Ultima Ratio, man muss versuchen, das zu verhindern.“ Zudem fordert der Experte ein „sehr strenges Testkonzept“ mit zwei Tests pro Woche in allen Schulen und Betrieben. Die Kapazitäten hierfür würden „gerade fieberhaft aufgebaut“.

Bundesregierung für Lockdown bis 18. April

Am Montagnachmittag beraten Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten, wie es in Deutschland mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie weiter geht. Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen müssen sich die Menschen in Deutschland auf eine grundsätzliche Verlängerung des Lockdowns bis weit nach Ostern einstellen. Ein Beschlussentwurf aus dem Kanzleramt für die Bund-Länder-Runde am heutigen Montag nennt als Datum dafür den 18. April. Zudem müsse die Anfang März beschlossene Notbremsregelung konsequent umgesetzt werden, heißt es darin.

Corona-Stand in Deutschland

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden in Deutschland binnen eines Tages 7709 Corona-Neuinfektionen sowie weitere 50 Todesfälle gemeldet. Demnach haben sich in Deutschland (Stand 22. März, 03.28 Uhr) insgesamt 2.667.225 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind bislang 74.714 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.
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