200 Millionen Dosen „Sputnik V“ pro Jahr: RDIF und Indien schließen Produktionspartnerschaft

© SNA / HandoutExportversion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in Argentinien
Exportversion des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in Argentinien - SNA, 1920, 22.03.2021
Der Russische Direktinvestitionsfonds RDIF und das Unternehmen Virchow Biotech Private Limited (Teil der Gruppe Virchow Group) haben die Partnerschaft über die Produktion von bis 200 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs „Sputnik V“ pro Jahr in Indien vereinbart. Das geht aus einer offiziellen Pressemitteilung hervor.
Der Abschluss des technologischen Transfers ist im zweiten Quartal 2021 geplant, wonach die großangelegte Produktion des „Sputnik V“-Impfstoffs in Schwung gebracht wird.
„Die Herstellung des Präparats mittels Kapazitäten von Virchow Biotech wird globale ,Sputnik V‘-Lieferungen an internationale Partner vom RDIF sichern“, heißt es.
Impfdosen von Sputnik V - SNA, 1920, 21.03.2021
Schwedische Unternehmen bereit zur Herstellung von „Sputnik V“
„Die Impfstoff-Partnerschaften sind ein Hauptmittel, um die Pandemie zu besiegen. Der Kampf gegen Coronavirus dauert auf der ganzen Welt an, und wir sehen ein wachsendes Interesse am Impfstoff ,Sputnik V‘, weil der russische Impfstoff eines der effektivsten Präparate ist. Die Partnerschaft mit Virchow Biotech ist ein wichtiger Schritt für die Gewährleistung einer großangelegten Produktion des Impfstoffs in Indien und die Versorgung damit unserer internationalen Partner in der ganzen Welt“, so der Leiter des russischen Direktinvestitionsfonds, Kirill Dmitriev.
Der Geschäftsleiter von Virchow Biotech Tummuru Murali sagte seinerseits: „Wir freuen uns auf die Unterzeichnung eines Abkommens mit dem RDIF über die Produktion des Corona-Impfstoffs ,Sputnik‘. Die Kapazitäten von Virchow für die großangelegte Produktion (…) können die Weltnachfrage nach ,Sputnik V‘ befriedigen. Wir sehen zahlreiche positive Bewertungen, die der Impfstoff aus unterschiedlichen Ländern bekommt.“

Pionier „Sputnik V“ im weltweiten Einsatz

Der vom russischen Gamaleja-Institut entwickelte Corona-Impfstoff „Sputnik V“ wurde bereits im August als weltweit erster registriert. Nach Informationen der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ zeigte das Präparat in der dritten Testphase eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent. Laut Alexander Ginsburg, Leiter des Gamaleja-Instituts, bietet der Impfstoff einen hundertprozentigen Schutz vor einem schweren und mittelschweren Krankheitsverlauf.
Der russische Impfstoff Sputnik V (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.03.2021
„Müssen freier denken“: Söder unterstützt „Sputnik V“-Herstellung in Deutschland
Der Einsatz des russischen Impfstoffs „Sputnik V“ wurde bereits in Weißrussland, Argentinien, Bolivien, Serbien, Algerien, Palästina, Venezuela, Paraguay, Turkmenistan, Ungarn, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Iran, der Republik Guinea, Tunesien, Armenien, Mexiko, Nicaragua, der Republika Srpska (Entität von Bosnien und Herzegowina), dem Libanon, Myanmar, Pakistan, der Mongolei, Bahrain, Montenegro, Saint Vincent und den Grenadinen, Kasachstan, Usbekistan, Gabun, San Marino, Ghana, Syrien, Kirgistan, Guyana, Ägypten, Honduras und Guatemala genehmigt. Auch Deutschland und Österreich haben Interesse an Corona-Impfstoffen aus Russland gezeigt.
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