Schwedische Unternehmen bereit zur Herstellung von „Sputnik V“

© SNA / Wladislaw WodnewImpfdosen von Sputnik V
Impfdosen von Sputnik V - SNA, 1920, 21.03.2021
Mehrere schwedische Unternehmen sind bereit, den russischen Impfstoff „Sputnik V“ gegen das Coronavirus herzustellen, schreibt die Zeitung „Svenska Dagbladet“.
Dem Abteilungsleiter der Innovationsagentur Vinnova, Lars Hammarström, zufolge sind die Kapazitäten lokaler Unternehmen derzeit nicht zur Produktion im großen Umfang imstande. Man könnte jedoch die Herstellung bestimmter Mengen des Vakzins ermöglichen.
„Es geht nicht unbedingt darum, eine große Anlage zu bauen, sondern nur darum, die bereits verfügbaren Möglichkeiten (…) zu entwickeln“, sagte Hammarström.
Laut dem Professor und Experten für Impfstoffe des Karolinska-Instituts, Ali Mirazimi, ist es ratsam, alle verfügbaren Impfstoffe zu verwenden. Dennoch ist er zuversichtlich, dass die Produktion von „Sputnik V“ von europäischen Unternehmen die Qualitätskontrolle des Präparats beschleunigen und vereinfachen werde.
Am Montag sagte der schwedische Impfkoordinator Richard Bergström, das Land könne den russischen Impfstoff bereits im Juni erhalten. Er fügte hinzu, dass er bereits die Lieferbedingungen ausgehandelt habe.
Der russische Impfstoff Sputnik V (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.03.2021
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„Sputnik V“ wurde in 52 Ländern mit einer Gesamtbevölkerung von über 1,4 Milliarden Menschen zugelassen. In Bezug auf die Anzahl der Zulassungen, die von staatlichen Regulierungsbehörden ausgestellt wurden, steht das russische Serum weltweit an zweiter Stelle.
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