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Corona-Impfpass für Reisefreiheit: Österreich will Tempo forcieren

© AFP 2021 / INA FASSBENDERDas Bild zeigt einen Eintrag in der Impfbescheinigung einer Krankenhausmitarbeiterin nach der Impfung im Corona-Impfzentrum des Universitätsklinikums in Essen, am 18. Januar 2021.
Das Bild zeigt einen Eintrag in der Impfbescheinigung einer Krankenhausmitarbeiterin nach der Impfung im Corona-Impfzentrum des Universitätsklinikums in Essen, am 18. Januar 2021.  - SNA, 1920, 20.03.2021
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Auf einem Treffen mit zwölf anderen europäischen Staaten will Österreich für höhere Geschwindigkeit bei dem europaweit gültigen Grünen Pass werben, der Urlaubsreisen in Corona-Zeiten ermöglichen soll. Dies meldet die DPA am Samstag.
Die Beratungen sollten noch vor Ostern stattfinden, kündigte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Samstag in Wien an. Teilnehmen sollen unter anderem Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien. Die EU-Kommission will, dass der Ausweis zum 1. Juni einsatzbereit ist. Österreich und einige andere Länder drängen auf ein höheres Tempo.
„Jede Abstimmung, die vorher stattfindet, wird dem Projekt helfen“, sagte Köstinger. Dabei geht es neben rechtlichen Fragen auch darum, ob zum Beispiel die Quarantänepflicht sowohl im Ziel- wie im Herkunftsland entfällt oder wie viele Tests im Gastland nötig sind, damit eine ungehinderte Rückreise möglich ist. Zur Vorbereitung will Köstinger am Montag den Vizepräsidenten der EU-Kommission, Margaritis Schinas, treffen.
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Der Grüne Pass werde Reisefreiheit und Normalität im Alltag zurückbringen, betonte die Ministerin. „Es ist wichtig, dass die Tourismusländer hier an einem Strang ziehen, um eine rasche Umsetzung sicherzustellen.“ Unterdessen sieht Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober für größere Lockerungen momentan keine Chance. „Wir haben derzeit sicher keine Phase, wo es (...) um eine Phase der großen Lockerungen geht“, sagte er im ORF-Radio angesichts steigender Neuinfektionszahlen und der Situation in den Intensivstationen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich liegt derzeit bei etwa 220 - mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland. Regional ist die Entwicklung sehr unterschiedlich. Die Regierung in Wien berät am Montag über die Strategie für die nächsten Wochen.
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