Stillgelegte Lockerungen in der Schweiz – epidemiologische Lage unstabil

© REUTERS / ARND WIEGMANNPassanten auf den Straßen von Zürich, 13. März 2021
Passanten auf den Straßen von Zürich, 13. März 2021 - SNA, 1920, 19.03.2021
Am Freitag hat der Schweizer Bundesrat neue Lockerungen für die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen beschlossen. Grund dafür sind die immer größer werdenden Zahlen der Neuinfektionen. Ab Montag dürfen sich jedoch wieder zehn Personen im Privaten treffen.
Am Freitag hielt der Schweizer Bundesrat eine Pressekonferenz bezüglich neuer Lockerungen der Corona-Maßnahmen ab. So entschied sich der Gesundheitsminister und Bundesrat Alain Berset von der Sozialdemokratischen Partei (SP) erstmal gegen weitergehende Öffnungen. Dafür sei die epidemiologische Lage weitestgehend zu unstabil, begründet Berset. Auch die Virusvariante sei ein zusätzlicher Grund, um vorsichtig zu bleiben.
„Ein anderer Entscheid wäre in der jetzigen Lage nicht gerechtfertigt“
Alain Berset
Der schweizerische Gesundheitsminister (SP)
Nächste Lockerungen sollen dementsprechend erst dann folgen, wenn alle Risikogruppen geimpft seien. Laut Schweizer Impfagenda soll dies bereits Mitte April der Fall sein.
Zwar hätten alle Kantone die Öffnung von Restaurant-Terrassen zum 22. März befürwortet. Doch dazu wird es nicht kommen. Einzig die Fünf-Personen-Regel werde nächsten Montag aufgehoben, ab dann dürfen sich zehn Personen im privaten Raum gleichzeitig treffen. Wenn sich die epidemiologische Situation verschlechtern sollte, werde der Bundesrat erneute Verschärfungen zu ziehen.
Chemiefabrik des schweizerischen Konzerns Lonza nahe Visp, wo die Komponenten des Moderna-Impfstoffes produziert werden sollten (Archivbild) - SNA, 1920, 12.03.2021
Schweizer Regierung lehnte eigene Impfstoffproduktion ab?
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