Kurz und Laschet erklären: Europäische Lösungen im Kampf gegen Corona notwendig

© REUTERS / Annegret HilseDer nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz  - SNA, 1920, 19.03.2021
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz haben vor einem Vier-Augen-Gespräch in Berlin eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie zu europäischen Lösungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufrufen.
„Ich denke gerade, in der jetzigen Zeit ist es wichtig, dass wir europäische Lösungen finden“, so Laschet am Freitag. „Das Virus macht nicht an einer Grenze halt“, sagte er weiter.
„Wir brauchen eine Kooperation über die Grenzen hinweg. (…) Wir können in der Pandemie nur voneinander lernen.“
Unter anderem verwies er auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Nordrhein-Westfalen. Sowohl Österreich als auch Nordrhein-Westfalen gelinge es, Ökologie und Ökonomie zu verbinden „und trotzdem den Status eines Industrielandes zu halten“, so Laschet.
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sieht laut seinen Worten Europa bei der Corona-Pandemie „auf den letzten Metern“.
„So dramatisch es ist, dass wir jetzt noch immer diese Pandemie ertragen müssen, so schön wird es sein, wenn wir im Sommer endlich wieder normal leben können“, sagte er.
Im aktuellen Kampf gegen die Corona-Pandemie sowie in vielen anderen Fragen seien europäische Lösungen notwendig, betonte Kurz.
Sebastian Kurz (Archivbild) - SNA, 1920, 12.03.2021
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Derzeit sei es notwendig, „die Grenzkontrollen wieder abzubauen, quer durch Europa Quarantäneregelungen wieder abzubauen, damit die Menschen hoffentlich sobald wie möglich auch ihre Reisefreiheit zurückerhalten“. Österreich als Tourismusland freue sich darauf, schon bald wieder „viele deutsche Gäste und auch viele Gäste aus NRW begrüßen zu dürfen“.
Bundeskanzler Sebastian Kurz war am Donnerstag zu politischen Gesprächen nach Berlin gereist. Unter anderem traf er sich mit dem deutschen Innenminister Horst Seehofer und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
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