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„Lady Bluetooth“: Museum für Hollywoodstar und Erfinderin Hedy Lamarr in Wien geplant

© CC0Hedy Lamarr in „Die himmlischen Körper” (1943)
Hedy Lamarr in „Die himmlischen Körper” (1943) - SNA, 1920, 19.03.2021
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Das Jüdische Museum hat den Nachlass der Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr erhalten, meldet die Nachrichtenagentur APA. Nun wird demnach ein permanenter Ausstellungsort in Wien gesucht.
Dank der Unterstützung seines amerikanischen Freundeskreises konnte das Museum nach APA-Angaben das Archiv der US-Schauspielerin mit österreichischen Wurzeln von ihrem Sohn Anthony Loder ankaufen. Dort finden sich Fotos, persönliche Briefe und Dokumente sowie Kleidungsstücke – und nicht zuletzt Hedy Lamarrs legendäre Zeichnungen zur Torpedoabwehr.
Die Skulptur des Ex-US-Präsidenten Donald Trump im Wachsmuseum von Rom, Dez. 8. 2016.  - SNA, 1920, 19.03.2021
Wegen der Musemsbesucher: Trumps Wachsfigur in Lager versetzt – Medien
Die von dem Museum als „Lady Bluetooth“ bezeichnete Lamarr gilt demzufolge als die Erfinderin des Frequenzsprungverfahrens, eines frühen Vorläufers von Bluetooth und WLAN.
Hedy Lamarr wurde 1914 als Hedwig Kiesler in Wien geboren und avancierte 1933 durch eine Nacktszene im Film "Ekstase" zum internationalen Star. 1937 kam Lamarr nach Hollywood. Sie war sechsmal verheiratet und zählte zu den größten Hollywood-Stars der 1930er und 1940er Jahre.
Nach dem Kriegseintritt der USA engagierte sie sich im Kampf gegen die Nazis, zu dem auch ihre Idee für ein geheimes Kommunikationssystem für Torpedos beitragen sollte, das sie gemeinsam mit dem Komponisten George Antheil bis zur Patentreife entwickelte.
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Hedy Lamarr starb 2000 in den USA und ist in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Seit 2018 verleiht die Stadt Wien den Hedy-Lamarr-Preis an innovative Wissenschaftlerinnen.
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