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Merkel verteidigt Astrazeneca und befürwortet Sputnik V-Einsatz

© AP Photo / Michael SohnBundeskanzlerin Angela Merkel. Berlin, 19. März 2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel. Berlin, 19. März 2021 - SNA, 1920, 19.03.2021
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Bundeskanzlerin Angela Merkel würde sich mit Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. „Ich würde das auf jeden Fall tun“, sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin.
„Ich möchte aber warten, bis ich dran bin“, fügte sie hinzu.

Notfalls Alleingang bei Zulassung von Sputnik V

Ähnlich wie zuvor schon Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprach sich auch Merkel für den Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik V aus, wenn dieser eine Zulassung für Deutschland erhalte. Sie bevorzuge zwar eine gemeinsame europäische Bestellung. Sollte es aber nicht dazu kommen - wofür es keine Anzeichen gebe - werde dies Deutschland auch alleine tun, erklärte die Kanzlerin.
„Ich vertrete seit geraumer Zeit die Meinung, dass wir jeden Imfpstoff, der bei der Europäischen Arzneimittelbehörde zugelassen ist, auch nutzen sollten“, betonte Merkel.
Liefercontainer mit dem russischen Impfstoff Sputnik V - SNA, 1920, 19.03.2021
„Warum wird Sputnik V nicht bestellt?“ – Journalisten nehmen Spahn-Sprecher ins Kreuzverhör – Video

Debatte um Astrazeneca

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Montag nach mehreren Fällen von Blutgerinnseln in Venen die Impfungen mit Astrazeneca vorübergehend gestoppt. Am Donnerstag entschied die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) nach einer neuen Prüfung, dass der Impfstoff des britisch-schwedischen Produzenten weiter verabreicht werden soll. Daraufhin wurde der Impfstopp in Deutschland wieder aufgehoben.
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Merkel machte deutlich, dass sie durch das Hin und Her keinen größeren Verlust des Vertrauens in den Impfstoff sehe. „Ich bezweifele, dass ein großer Schaden entstand“, sagte sie. Alle Impfstoffe hätten eine bedingte Zulassung und in dieser Phase würden Nebenwirkungen eben sehr genau überwacht.

„Ich finde, es war richtig, dass wir absolute Transparenz haben walten lassen, dass wir das unterbrochen haben und dann die Stellungnahme der europäischen Medizinagentur abgewartet haben“, betonte die Kanzlerin.

Nun wisse jeder, dass man Auffälligkeiten nicht verberge. „Daraus entsteht Vertrauen und so wollen wir auch weiter vorgehen.“
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