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Verbandspräsident Zöllick: Hotels und Gaststätten in einer „katastrophalen Lage“

© SNA / Christian MangGendarmenmarkt in Berlin während des Corona-Lockdowns (Archivbild)
Gendarmenmarkt in Berlin während des Corona-Lockdowns (Archivbild) - SNA, 1920, 18.03.2021
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Das Gastgewerbe sieht sich angesichts des anhaltenden Lockdowns in einer katastrophalen Lage. Der Präsident des betroffenen Verbands fordert vom nächsten Treffen von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise am kommenden Montag eine klare und verlässliche Perspektive für seine Branche. Das berichtet die „Deutsche Presse-Agentur“.
„Wir halten keine Wochen und Monate in dieser Schockstarre mehr durch", sagte der Präsident des „Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes“, Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, am Donnerstag laut der DPA.
Außerdem verlangt er Nachbesserungen bei den Corona-Hilfen, die nach wie vor nicht genügend bei den Firmen ankämen.
„Wenn wir zwangsweise geschlossen werden, müssen wir auch entschädigt werden, in voller Höhe der Verluste.“
Guido Zöllick
Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands
Zöllick beschrieb Lage und Stimmung im Gastgewerbe als „katastrophal“. Jeder Monat Lockdown führe zu Umsatzverlusten in Höhe von durchschnittlich 75 Prozent. Rücklagen seien aufgebraucht, die Angst vor dem endgültigen Aus nehme bei vielen Firmen dramatisch zu, beklagte er gegenüber der Nachrichtenagentur.
Es sei nicht erklärbar, dass die Bundesregierung einerseits Urlaub im internationalen Maßstab möglich mache - ein Besuch in heimischen Biergärten aber weiterhin nicht erlaubt sei, sagte Zöllick mit Blick auf die Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca. Auch in Deutschland gebe es Regionen mit zum Teil sehr niedrigen Inzidenzwerten. Das Gastgewerbe sei kein Pandemietreiber. „Die Politik muss ihre Hausaufgaben machen. Wir erwarten ein besseres Management beim Impfen und beim Testen.“ Denn es gehe hier um 222.000 Unternehmen mit mehr als 2,4 Millionen Beschäftigten, betonte der Verbandspräsident.
Der Vorsitzende des Hotelverbands Deutschland, Otto Lindner, unterstrich: „Das Gastgewerbe, die Hotellerie kämpfen ums nackte Überleben.“ Besonders dramatisch sei die Lage der Stadt- und Tagungshotellerie, sagte Lindner der DPA zufolge. In der ersten Märzwoche habe die Zimmerauslastung in Deutschland lediglich bei 13,5 Prozent gelegen. Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München hätten nur einstellige Auslastungszahlen.
Lockdown in Deutschland (Archivbild) - SNA, 1920, 18.03.2021
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