Britische Arzneimittelaufsicht: Astrazeneca-Vakzin verursacht keine Blutgerinnsel

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Logo des Impfherstellers AstraZeneca (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.03.2021
Die britische Arzneimittelaufsichtsbehörde MHRA hat am Donnerstag erklärt, der Anti-Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca und der Oxford-Universität verursache keine Blutgerinnsel in den Venen.
Mehrere EU-Staaten haben Impfungen mit dem Astrazeneca-Serum vorerst ausgesetzt, weil Patienten, die mit diesem Präparat bereits geimpft wurden, im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung über schwerwiegende thrombotische Ereignisse klagten.
In einer Mitteilung der britischen Aufsicht MHRA vom (heutigen) Donnerstag heißt es dazu:
„Die britische Regulierungsbehörde hat heute nach einer strengen wissenschaftlichen Prüfung aller verfügbaren Daten erklärt, dass die verfügbare Evidenz nicht annehmen lässt, dass Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thrombembolie) durch das Covid-19-Vakzin von AstraZeneca verursacht werden.“
Die MHRA-Vorsitzende June Raine erklärte außerdem, ihre Behörde überwache weiterhin die Sicherheit aller Impfpräparate, die gegenwärtig in der britischen Impfkampagne verwendet würden.
Die europäische Arzneimittelzulassungsbehörde EMA hat für den heutigen Donnerstag eigene Einschätzungen zur Weiterverwendung des Astrazeneca-Serums angekündigt.
Astrazeneca (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.03.2021
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