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Astrazeneca statt Biontech: Corona-Vakzin bei Zweitimpfung in Saarbrücken verwechselt

© REUTERS / HANNIBAL HANSCHKEImpfung beim Hausarzt
Impfung beim Hausarzt - SNA, 1920, 18.03.2021
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Trotz Sicherheitsvorkehrungen ist es in Saarbrücken in drei Fällen dazu gekommen, dass bei der Zweitimpfung gegen das Coronavirus ein anderer Impfstoff eingesetzt wurde. Dies bestätigte am Donnerstag laut DPA ein Sprecher des Regionalverbandes Saarbrücken.
Die erste Impfung sei mit dem Präparat von Biontech erfolgt, bei der Zweitimpfung sei dann aber Astrazeneca gespritzt worden.
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Es habe sich um „menschliches Versagen“ von Mitarbeitern gehandelt. „Dass das passiert ist, ist bedauerlich“, sagte der Sprecher.
„Aber wo Menschen arbeiten, passieren leider auch Fehler.“
Zu den Fällen soll es in den vergangenen beiden Wochen gekommen sein. Zunächst hatte der Saarländische Rundfunk (SR) darüber berichtet.
Im Impfzentrum Saarbrücken gibt es laut Aussagen des Sprechers viele Sicherheitsschranken. Die Personen, die geimpft würden, bekämen farblich diverse Bändchen, je nach Impfstoff. „Bei Astrazeneca ist es blau, bei Biontech weiß.“ Dann gebe es eigene Klemmbretter in blau. Auch seien die Formulare bläulich gefärbt und das Tablett mit dem Astrazeneca-Impfstoff sei blau.
„Dennoch kam es in drei unterschiedlichen Fällen zu einer Verwechslung bei der Zweitimpfung“, so der Sprecher.
Laut dem SR soll es in der Impfkabine zur Verwechslung gekommen sein. Den drei betroffenen Personen gehe es gut, so der Sprecher. Sie hätten keine Nebenwirkungen gezeigt. Es handele sich um ältere Menschen. In einem Fall gehe es um eine Person im Alter von über 80 Jahren.
Der Sprecher betonte ferner, dass täglich in dem Impfzentrum 1600 bis 1700 Menschen geimpft würden.
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Die Zweitimpfungen mit Astrazeneca sollten im Saarland ab Mitte April beginnen. Derzeit sind Impfungen mit dem Präparat ausgesetzt.
In der Bundesrepublik waren die Impfungen mit Astrazeneca am Montag vorsorglich ausgesetzt worden. Laut Bundesgesundheitsministerium wurden bis Dienstagabend bundesweit acht Fälle mit Thrombosen (Blutgerinnseln) in den Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zur Impfung gemeldet. Die Zahl der Fälle ist statistisch höher als in der Bevölkerung ohne Impfung. Derzeit wird untersucht, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen Impfung und Thrombose besteht.
Neben Deutschland haben auch Frankreich, Italien und Spanien von dem Astrazeneca-Impfstoff Abstand genommen.
In Saarbrücken gab es am Mittwoch (Stand: 16:00 Uhr) 36 neu bestätigte Corona-Fälle. „Bei 45 der in den vergangenen Tagen positiv getesteten Person aus dem Regionalverband wurde die britische Corona-Variante festgestellt“, so der Regionalverband.
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