Bärin verfolgt Fußgänger in sibirischer Großstadt

© SNA / Maksim Blinov  / Zur BilddatenbankRiesenbär (Symbolbild)
Riesenbär (Symbolbild)  - SNA, 1920, 17.03.2021
Da soll noch einer sagen, das Klischee mit den Bären auf den Straßen in Russland stimme nicht. Aber Spaß beiseite: Für einen Mann ist die Begegnung mit einer Braunbärin in der sibirischen Großstadt Nischnewartowsk lebensbedrohlich gewesen. Gut, dass er ein schneller Läufer ist.
Ein Bär irrt auf der Straße einer Stadt umher, Hunde laufen dem wilden Tier hinterher, nicht weit entfernt ist eine Bushaltestelle mit Menschen...
Ein anderes Video zeigt, wie ein Fußgänger versucht, dem Tier zu entkommen. Dieses wird beinahe von einem Bus überfahren.
Was man für einen schlechten Scherz halten könnte, hat sich in der sibirischen Großstadt Nischnewartowsk tatsächlich zugetragen. Ein Hotelbetreiber aus der Stadt soll auf seinem Privatgrundstück zwei Bärinnen, Mutter- und Tochtertier, in einem Gehege gehalten haben. Die Tochter sei entlaufen, teilt die regionale Polizeidirektion mit.
Einsatzkräften sei es jedoch gelungen, das Tier wieder einzufangen. „Der Bär war vor Schreck auf ein Betriebsgelände gelaufen. Er wurde eingefangen. Einsatzkräfte der Polizei und des Katastrophenschutzes sind vor Ort. Die Situation ist unter fachmännischer Kontrolle“, erklärt die Behörde. Dem Tier sei ein Betäubungsmittel verabreicht worden, es werde auf einen Lastwagen verladen und ins Gehege zurückgebracht.
Der Besitzer der Bärin will sich nach Polizeiangaben nicht weiter um das Tier kümmern. Es sei ihm egal. Nun suche man nach Tierschützern oder Freiwilligen, die sich des wilden Tieres annehmen würden.
Ein Panda im Moskauer Zoo - SNA, 1920, 17.03.2021
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